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Schweinepest: Land gibt Entwarnung

Schweinepest: Land gibt Entwarnung

Daun/Gerolstein. (red) In der Eifel gibt es nach jahrelanger Bekämpfung keine Schweinepest mehr bei Wildschweinen. Dies teilt das Landesumweltministerium mit. In den Landkreisen Vulkaneifel und Ahrweiler hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) daher nun einen "gefährdeten Bezirk" aufgehoben.

Dort galten Auflagen für Tierhalter und Jäger. Das Land führt den Erfolg auf die Impfungen von Wildschweinen zurück. Gleichwohl werde das Land Schweinepest-Impfungen und Vorsichtsmaßnahmen dort fortsetzen, wo es noch Nachweise der Tierseuche gibt. Für die Impfungen gegen die Schweinepest bei Wildschweinen hat das Land von 2002 bis 2009 mehr als 8,4 Millionen Euro aufgewendet. Der jüngste Virusnachweis in der Eifel liegt fast drei Jahre zurück. Das Tierseuchengeschehen wird in der Region mit einem Monitoring weiter überwacht, um bei einem erneuten Auftreten der Krankheit rechtzeitig reagieren zu können.