Schwimmen, Radfahren, Laufen rund ums Maar
Schalkenmehren · Zufriedene Sportler und Organisatoren, begeisterte Zuschauer - der Cross-Triathlon am Schalkenmehrener Maar genießt auch im Jahr nach der Austragung der Deutschen Meisterschaften Kultcharakter. 274 Ausdauersportler erreichten das Ziel.
Schalkenmehren. Es gibt immer noch Debütanten, die auch im fünften Jahr des Bestehens zum ersten Mal beim Schalkenmehrener Vulkan-Cross-Triathlon dabei sind, ob nun als Zuschauer oder als Teilnehmer. Eine davon war am Samstag Linda van Vliet. Die 34-Jährige aus Nimwegen in den Niederlanden freute sich natürlich über ihren Sieg auf der Vulkandistanz, war aber auch von der Strecke begeistert: "Radfahren war hart, aber herrlich", sagte die holländische Meisterin.
Mehr als 2000 Zuschauer
Nicht im Blickpunkt wie van Vliet, aber ebenfalls begeistert war ein anderer Debütant. Matthias Benz schaute sich erstmals den Crosstriathlon an. "Das ist ganz schön interessant. Früher bin ich ja auch Mountainbike gefahren", sagte der Brockscheider, der mit vielen Hundert weiteren Zuschauern die Athleten am ersten steilen Anstieg der Radstrecke anfeuerte. "Ich finde es toll, wie sich die Sportler in den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen engagieren", zeigt sich Gertrud Müller aus Darscheid beeindruckt, die einige Bekannte unter den Teilnehmern hat: "Einer ist gerade vorbeigekommen."
Lothar Kaspers vom Ausrichterverein SC Blau-Weiß Schalkenmehren geht sogar davon aus, dass sich noch mehr Schaulustige rund ums Maar getummelt haben als bei den deutschen Meisterschaften vor einem Jahr (Schätzung 2013: 2000). Er gehe von 2500 bis 3000 Zuschauern aus, sagt der Organisationsleiter. Sehr zufrieden sei man mit der sogenannten After-Race-Party mit Live-Band. Die Umsätze seien höher gewesen als im Jahr der Deutschen Meisterschaften.
Wenig Arbeit für Sanitäter
2015 hoffe man, die nationalen Titelkämpfe wieder ausrichten zu können. "Ich hätte die Nachricht gerne schon verkündet, aber die Deutsche Triathlon-Union lässt sich da noch etwas Zeit. Aber wir sind im Rennen. Wir haben uns wieder beworben und sind mit Sicherheit einer der heißen Kandidaten", sagt Kaspers. Obwohl diesmal summa summarum mit 274 Teilnehmern 83 weniger das Ziel erreichten als 2013, sei er zufrieden. Bei trockenem und nicht zu warmem Wetter hatte auch der Sanitätsdienst nicht viel zu tun. Etwa ein halbes Dutzend Hilfeleistungen, nichts Gravierendes, meldete Einsatzleiter Sascha Thomas vom DRK Daun am Samstagabend.