Seit zehn Jahren Hilfe bei Prostatakrebs

Seit zehn Jahren Hilfe bei Prostatakrebs

Die Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Vulkaneifel-Daun trifft sich einmal im Monat in der Alten- und Krankenpflegeschule am Krankenhaus Maria Hilf in Daun. Zum zehnjährigen Bestehen gibt es einen Festakt am Freitag, 11. November.

Daun. Unterstützung und Informationen finden Prostatakrebs-patienten und ihre Partnerinnen neben der ärztlichen Betreuung durch Urologen, Radiologen und Onkologen in der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Vulkaneifel-Daun. Die Gruppe, deren Einzugsgebiet die Region Eifel, Mosel und Trier umfasst, wurde im November 2001 von Manfred Walther gegründet. Sie ist eine von neun Gruppen in Rheinland-Pfalz und in den Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) eingebunden.
Die Diagnose Prostatakrebs ist heute kein Todesurteil mehr, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt und mit einer geeigneten Therapie behandelt wird. Die Gruppe bietet gegenseitige Hilfe bei der individuellen Bewältigung der Erkrankung und trifft sich regelmäßig jeden zweiten Freitag im Monat um 16 Uhr in der Alten- und Krankenpflegeschule im Krankenhaus Maria Hilf in Daun. Das Treffen ist keine reine Männerrunde, denn die Partnerinnen sind selbstverständlich auch eingeladen. Oft sind gerade die Frauen die treibende Kraft, die die Männer zur Teilnahme an der Selbsthilfegruppe animieren. Derzeit hat die Gruppe 57 Mitglieder, darunter 32 Männer und 25 Frauen.
Austausch neuer Erkenntnisse


Die zwei Hauptinhalte der Gruppenarbeit sind der gegenseitige Austausch sowie die Weitergabe von neuen Erkenntnissen. Beratende Ärzte der Gruppe sind die Urologen Dr. Franz Spies und Dr. Peer-Christian Leube, Ärzte der Praxis- und Belegabteilung Urologie am Krankenhaus Daun.
Neben der ständigen Wissenserweiterung steht das subjektive Befinden jedes Einzelnen im Vordergrund. Alle kommen zu Wort, so dass sich wertvolle Aussprachen auf der menschlichen Ebene ergeben. Die Gruppe versteht sich dabei als Hilfe für Körper, Seele und Geist. Die Gruppe stellt außerdem die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung des Prostatakrebses heraus. red
Extra

Das nächste Treffen ist am Freitag, 11. November, um 16 Uhr in der Alten- und Krankenpflegeschule am Krankenhaus Maria Hilf in Daun. Um 18 Uhr hält der Urologe Dr. Franz Spies einen Vortrag über Diagnostik; Therapieoptionen und Nachsorge beim Prostatakarzinom. Anschließend beginnt der Festakt zum zehnjährigen Bestehen der Selbsthilfegruppe. Ansprechpartner ist Werner Warmulla, Telefon 06592/3480. Weitere Informationen gibt es auch beim Bundesverband der Prostatakrebs-Selbsthilffe unter www.prostatakrebs-bps.de