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Show und Tanz in Rüschen und Tüll

Show und Tanz in Rüschen und Tüll

Das Show- und Gardetanzfestival des Karnevalsvereins Knallköpp in Wallenborn ist seit 1993 ein Muss für viele Garden und Showtanzgruppen aus der ganzen Region. Bei der 19. Auflage haben 30 Gruppen aus der Region, von der Mosel und sogar aus Hessen gezeigt, wie viel Spaß Garde- und Showtanz machen kann.

Wallenborn. Die Mehrzweckhalle in Wallenborn war beim großen Show- und Gardetanzfestival der Knallköpp nach dem schlechten Jahr 2011 diesmal wieder gut gefüllt mit Zuschauern und Teilnehmern. Die beiden Organisatorinnen Julia Klein und Steffi Schüssler-Blehm präsentierten ein buntes Programm. Rund 350 Garde- und Showtänzerinnen - und auch einige männliche Teilnehmer - aus Badem, Birresborn, Berndorf, Daleiden, Dollendorf, Gerolstein, Hillesheim, Salm, Oberbettingen, Schönecken, Pelm, Prüm, Weinsheim, Waxweiler, Wallenborn, aber auch aus Platten sowie Glauberg und Manheim in Hessen zeigten in Rüsche, Tüll, bunten Federn und farbenfrohen Kostümen mit akrobatischen Tänzen welchen Spaß ihnen der Garde- und Showtanz macht.
Mit dem Tanzfestival eröffnet der Wallenborner Karnevalsverein Knallköpp traditionell die neue Karnevalssession. 1993 fing alles als Versuch an, gedacht war sogar an eine zweitägige Veranstaltung mit einem Abend nur für Herrenballette und dem zweiten für die Garden, doch dies war organisatorisch nicht zu schaffen. "Mit dem Tanzfestival waren wir damals richtige Pioniere hier in der Region", erinnert sich Bodo Klassen, Kassenwart der Knallköpp. In all den Jahren wuchs das Show- und Gardetanzfestival immer mehr: Bis zu 35 teilnehmende Gruppen waren es zeitweise. "Die Gruppen kommen immer wieder gerne zu uns und melden sich oft schon im Sommer für das Festival an. Das Tanzfestival ist auch unser Zugpferd, da kommt sogar die Kappensitzung nicht ran", sagt Gerd Becker, seit kurzem neuer Vorsitzender des Karnevalvereins.
Vor drei Jahren ging man vom Verein jedoch einen Schritt zurück und reduzierte die Anzahl der Teilnehmer, weil es organisatorisch einfach zu viele waren. "Das war ein Fehler, von da an war der Wurm drin", gibt Gerd Becker zu. Das wurde nun wieder korrigiert - und der Erfolg gibt dem Verein Recht.