Sieben Hinweise zum Mordfall Eckert

Sieben Hinweise zum Mordfall Eckert

Mehr als acht Jahre nach einem Raubmord im Gewerbegebiet Mehren ist die Tat in der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" dargestellt worden. Laut Polizei sind mehrere Hinweise eingegangen, die nun geprüft werden.

Mehren/Trier/München. Die Tat, bei der an Heiligabend 2005 ein 54 Jahre alter Niederlassungsleiter eines Paketdiensts getötet wurde, ist nach wie vor ungeklärt. Die Ermittler haben auf neue Hinweise durch die Fernsehsendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" gehofft, die am Mittwoch ausgestrahlt wurde. Nach Mitteilung der Kriminaldirektion Trier sind nach der ZDF-Sendung sieben Hinweise eingegangen. Zudem hätten sich schon vor Ausstrahlung der Sendung zwei Personen gemeldet. Einige der Hinweise sind für das Fachkommissariat der Kriminaldirektion Trier interessant, bedürfen jedoch weiterer Abklärung.
An Heiligabend 2005 war Hans-Josef Eckert tot von einem LKW-Fahrer im Industriegebiet Mehren bei Daun aufgefunden worden.
Der Tatort liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahn Trier-Koblenz. Mit dem Schlüssel des Niederlassungsleiters öffneten der oder die Täter den Firmentresor und raubten mehrere Tausend Euro Bargeld. Die Ermittlungen ergaben, dass der 54-Jährige am 23. Dezember 2005 kurz nach 22 Uhr durch massive Gewalteinwirkung auf den Kopf getötet worden war. Die Polizei ging davon aus, dass der oder die Täter Insiderkenntnisse gehabt haben müssen.
Vielen Spuren im beruflichen und privaten Umfeld des Toten wurde nachgegangen, ohne jedoch den oder die Täter überführen zu können. Bis heute ist unklar, ob es sich um eine Raubtat handelte oder möglicherweise persönliche Motive bei der Tat eine Rolle spielten. sts

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