Sparkasse Vulkaneifel geht gestärkt aus der Krise hervor

Sparkasse Vulkaneifel geht gestärkt aus der Krise hervor

Durchatmen: Die Kreissparkasse Vulkaneifel hat das schwerste Jahr ihrer Geschichte – hervorgerufen durch den Rauswurf des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dieter Grau und der anschließenden politischen Grabenkämpfe – mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Durch viele Gespräche wurde die Kundschaft nicht nur gehalten, sondern sogar noch vergrößert.

In der 2012er-Bilanz ist daher eine Zahl am wichtigsten, der sonst nur wenig Beachtung geschenkt wird: die der Kunden. "Wir haben im vergangenen Jahr 960 neue Girokonten eröffnet, was 960 zusätzliche Kunden bedeutet", sagt de neue Vorstandsvorsitzende Dietmar Pitzen (41). Insgesamt hat die KSK Vulkaneifel nun etwas mehr als 30000 Girokonten. Und auch die anderen Bilanzzahlen können sich sehen lassen: Die Bank hat ihr Bilanzvolumen erstmals über 800 Millionen Euro gesteigert, erstmals mehr als 600 Millionen Euro Kredite vergeben (+ 23 Millionen Euro) sowie Betriebsergebnis (rund 11,5 Millionen Euro) und Gewinn (rund eine Million Euro) auf Vorjahresniveau gehalten. Lediglich die Kundeneinlagen sanken im Vorjahresvergleich: um 13 Millionen Euro auf 572 Millionen Euro. Das sehen die Banker aber nicht so gravierend, weil das Geld nicht abgezogen, sondern größtenteils in Wertpapierdepots umgeschichtet wurde. Dort stiegen die Einlagen um neun auf knapp 107 Millionen Euro.