Sperrung zwischen Brück und A-1-Anschlussstelle dauert länger als geplant

Straßenbau : Wetter spielt nicht mit: Sperrung bei Dreis-Brück dauert länger

(sts) Der Natur wird es nach erneut vielen trockenen Monaten in diesem Jahr gut getan haben, dass es in den vergangenen Wochen reichlich geregnet hat. Aber den Straßenbauern hat das so manchen Zeitplan über den Haufen geworfen.

So zum Beispiel auf dem B-421-Teilstück von der Einmündung nach Brück bis zur A-1-Anschlussstelle Kelberg auf dem Radersberg. Im Juli war mit den Arbeiten dort begonnen worden, die damit verbundene Vollsperrung sollte bis Mitte November dauern. So der ursprüngliche Plan, nun aber wird es kurz bis vor Weihnachten dauern, bis das Teilstück wieder aufgemacht wird. „Die Witterung hat leider nicht mitgespielt, das hat bei der Umsetzung des Vorhabens nicht geholfen und mit zu der Verzögerung geführt“, erklärt Josef Arens vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein. Zudem hätten die Baustellen „angesichts der Vielzahl von parallel laufenden Projekten nicht in dem notwendigen Umfang besetzt werden können“. Verzögerungen hat es auch auf anderen Baustellen gegeben, wie beispielsweise auf dem Teilstück der Bundesstraße 410 in Dockweiler. Dort musste die Sperrung schon zwei Mal verlängert werden, auch dort wird nun bis vor Weihnachten gearbeitet.

Gute Nachricht für die Einwohner des Stadtteils Gemünden, die seit dem Frühjahr wegen der Vollsperrung der Landesstraße 46 einen Umweg nehmen müssen, um ins Dorf zu kommen: Laut Stadtbürgermeister Friedhelm Marder wird die Sperrung spätestens am 20. Dezember aufgehoben. Verschnaufpause für die Gemündener (und Weiersbacher und Üdersdorfer...), denn im Frühjahr geht es weiter.