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Startschuss für großes Bauprojekt in Ulmen steht bevor

Straßenbau : Startschuss für Bauprojekt in Ulmen steht bevor

Der lang erwartete Ausbau der Ulmener Ortsdurchfahrt wird demnächst gestartet. Insgesamt sollen auf einem knappen Kilometer Strecke 2,6 Millionen Euro verbaut werden.

Vor allem die Kelberger Straße in Ulmen ist in einem desaströsen Zustand – und das schon lange. Der Schwerlastverkehr hat Risse, Löcher und Absenkungen in der Fahrbahn hinterlassen. Dementsprechend wird nicht nur eine neue Asphaltdecke aufgebracht, sondern auch der gesamte Untergrund erneuert. Wasser- und Abwasserleitungen werden samt den Hausanschlüssen neu verlegt, das Abwasser wird von einem Misch- auf ein Trennsystem umgestellt.

20 Monate sind für den Ausbau von Meisericher und Kelberger Straße eingeplant, unterteilt in sechs Abschnitte. Fest steht, dass die erste Baustelle in der Meisericher Straße eingerichtet wird. Dort werden Fahrbahn und Gehwege auf einer Länge von 160 Metern erneuert, von der Kirche bis zum Kreisverkehrsplatz. Dafür sind laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz vier Monate veranschlagt.

Für den Ausbau der Kelberger Straße sind drei Abschnitte vorgesehen, die Baustelle wandert vom Kreisel aus in Richtung Ortsausgang Berenbach. Die Zwischenstationen lauten Jahnstraße und Dauner Straße, also die Abfahrt in Richtung Schönbach. Diesen Weg werden, sobald die Asphaltdecke aufgebracht wird, Lastwagen einschlagen müssen. Die Umleitung ist über Schönbach, Darscheid, Gefell und Hörschhausen geplant. Für Autofahrer steht dann eine innerörtliche Umleitung zur Verfügung. Während der anderen Bauphasen wird jeweils ein Ampelverkehr eingerichtet, der von Autos und Schwerlastverkehr genutzt werden kann. Der Ulmener Stadtrat hatte versucht, diese Variante zu verhindern. Eine alte Zufahrt, die von der Bundesstraße 257 aus zu erreichen gewesen wäre, sollte reaktiviert werden. Trotz Vollsperrung wären Anwohner und Dutzende Unternehmen weiterhin erreichbar gewesen, so die Argumentation. Der LBM lehnte den Vorschlag ab und verwies auf Kosten sowie auf Umwelt- und Sicherheitsbedenken.