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Startschuss fürs nächste große Bauprojekt

Startschuss fürs nächste große Bauprojekt

Rund 650 000 Euro investiert die Stadt in ein weiteres Bauvorhaben: Zwei marode Straßenzüge im Stadtteil Leyen werden saniert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Herbst.

Gäbe es eine "Hitparade" der schlechtesten Straßen in Daun, würden die St.-Laurentiusstraße und auch ein Teil der von ihr abzweigenden Lavastraße ganz weit vorn auf den Spitzenplätzen landen. Das wird sich ändern: Nachdem in der vergangenen Woche schon erste Vorbereitungen getroffen wurden, wird nun mit dem lange geplanten Ausbau eines ersten Teils der Laurentiusstraße und des maroden Teils der Lavastraße begonnen (siehe Karte).

Ende der Flickschusterei


Darüber freut sich Hartwig Noth, der zwar nicht in, aber direkt an der Lavastraße wohnt. "Gut , dass es endlich losgeht. Ich halte es für vernünftig, die Straße zu sanieren. Ein Blick darauf genügt, um zu sehen, in welch schlechtem Zustand sie ist", sagt der frühere CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzende. Die Flickschusterei der vergangenen Jahre habe dann endlich ein Ende. Noth: "Ich denke, dass die Unannehmlichkeiten während der Bauphase gerne in Kauf genommen werden, wenn etwas Vernünftiges dabei entsteht."
Mit dem Ausbau von Teilen der beiden Straßen wird in der Kreisstadt nach der Bahnhofstraße ein weiteres großes Straßenbauprojekt in Angriff genommen. Der erste Bauabschnitt in der Laurentiusstraße führt dabei von der Einmündung Boverather Straße bis zur Einmündung Vulkanweg, parallel wird der untere Abschnitt der Lavastraße bis zur Einmündung der Straße "Im Leyen" ausgebaut.
Neben den eigentlichen Straßenbauarbeiten werden die Wasserversorgungsleitung komplett und Entwässerungsleitungen teilweise erneuert. Um einen zügigen Ablauf der Arbeiten zu gewährleisten, werden die Arbeiten unter Vollsperrung laufen. Der Bauabschnitt in der Laurentiusstraße ist noch einmal in zwei Teile gesplittet.

Logistikzentrum bleibt erreichbar


Zunächst wird von der Boverather Straße bis zum Technisat-Kunden- und Logistikzentrum (TKL) gebaut. Anschließend wird von dort bis zum Vulkanweg weitergebaut.
Die Aufteilung ist erforderlich, damit das TKL während der Bauzeit stets erreichbar ist. Umgeleitet wird der Verkehr - dazu gehören auch LKW, die zum TKL müssen - über Boverather Straße/Weißdornweg/Nikolausstraße/Vulkanweg. Bei dem großen Bauprojekt, in das rund 650 000 Euro investiert wird, wird auch etwas für die Verkehrssicherheit getan. Die Einmündung der Laurentiusstraße wird weiter in die Bove-rather Straße vorgezogen. So sollen Fahrer, die von der Laurentiusstraße abbiegen, den Verkehr aus Richtung Boverath besser sehen können. Im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Damit ist aber nur die erste Etappe geschafft, denn die weitere Sanierung der St. Laurentiusstraße und der anschließenden Alten Darscheider Straße soll in den folgenden Jahren in einzelnen Abschnitten realisiert werden.