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Strecke von Birresborn nach Salm wird für mehrere Monate gesperrt

Infrastruktur : Kreisstraße für mehrere Monate gesperrt

(sts) Wirklich viel los ist auf dem Teilstück der Kreisstraße (K) 77 zwischen Birresborn und Salm nicht. Gerade mal 125 Fahrzeuge am Tag sind dort durchschnittlich unterwegs, aber unbestritten ist schon lange, dass sich die Strecke in einem äußerst schlechten Zustand befindet.

Laut Kreisverwaltung gefährden die Fahrbahnschäden „in hohem Maße die Verkehrssicherheit. Der Ausbau ist dringend erforderlich.“

Das Vorhaben steht nach langem Hin und Her im Bauprogramm 2020 des Kreises Vulkaneifel.

Der Kreisausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für den Ausbau des rund acht Kilometer langen Streckenabschnitts von Birresborn über Rom (Ortsteil von Birresborn) nach Salm gestimmt. Vorgesehen ist, auch einen etwa 200 Meter langen Abschnitt in Salm auszubauen.

Wegen des geringen Verkehrsaufkommens ist laut Kreis „ein sparsamer Ausbau“ ausreichend. Um den Begegnungsverkehr auf der schmalen Straße zu erleichtern, entstehen in den Einmündungen von Wirtschaftswegen Ausweichbuchten.

Der Auftrag mit einem Volumen von rund 1,5 Millionen Euro ist an die Firma Kohl-Bau aus Irrel vergeben worden.

An dem Vorhaben beteiligt sich auch die Ortsgemeinde Salm, sie übernimmt die Kosten (rund 61♦000 Euro) für einen neuen Gehweg. Mit den Bauarbeiten ist in diesen Tagen begonnen worden, so dass noch in diesem Jahr ein Großteil der Arbeiten fertiggestellt werden kann. Wegen der Arbeiten wird die K 77 im ersten Bauabschnitt ab dem Ortsausgang Birresborn und dem Ortsausgang Salm nach Mitteilung des Landesbetriebs Mobilität Gerolstein voraussichtlich bis zum 31. Oktober für den Verkehr voll gesperrt.

Eine Umleitungsstrecke wird ab der Einmündung K 77/K 29 in Birresborn, über die K 29 – Michelbach – L 29 bis zur   Einmündung L 29/K 77 in Salm (und umgekehrt) ausgeschildert.