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Streicheleinheiten für Henry

Streicheleinheiten für Henry

Das jährliche Kurparkfest der Verbandsgemeinde Jugendpflege Daun erfreut sich bei der ganzen Familie großer Beliebtheit. Auch diesmal kamen trotz gelegentlichen Regens wieder viele Besucher, um mit ihren Kindern einen vergnüglichen Sonntag zu erleben.

Daun. "Das ist doch echt schade, die ganze Arbeit für nichts", sagte Martin Drenda, Vorsitzender des Kreuzbunds Daun, als es gegen Nachmittag heftig zu regnen anfing. Doch das sahen die vielen Besucher nicht so: Sie kamen trotz des launischen Wetters, das gar nicht zum Sommeranfang passte, in Scharen. Musik, Spiel, Information und viel Spaß bestimmten den Tag beim Kurparkfest, das sich aus bescheidenen Anfängen ganz schön gemausert hat.

"In den vergangenen Jahren konnten noch mehr Vereine und Institutionen zum Mitmachen gewonnen werden. So bietet das Fest noch eine größere Vielfalt und eine bunte Palette von Angeboten", sagte Daniela Feller, Jugendpflegerin der VG Daun. Richtig groß war das Angebot für die vielen Besucher. Es reichte vom Baumklettern und der Erlebniswerkstatt Wald bis zum Mitmachen bei Taekwondo oder Volleyball und zu Informationen über Modellflugzeuge. Auch Themen wie Aids oder Sucht- und Gewaltprävention wurden erörtert.

Besonders für die Kinder war das Kurparkfest ein Schlaraffenland. Vom Kasperletheater, Kinderschminken, Wasserspielen, Hüpfburg, Riesenrutsche, Malen, Jonglieren, Klettern in luftiger Höhe bis zum Führen eines Lamas oder Reiten reichte das Angebot. Ganz Mutige seilten sich gesichert über den Teich des Kurparks ab, kletterten auf die Bäume oder streichelten bei Falkner Wolfgang Koch Uhu Henry. "Ich mache nur Programme in Grundschulen oder Kindergärten, um den Kindern das Thema Greifvögel näher zu bringen, damit sie sehen, dass es noch etwas anders als Computer und Fernsehen gibt. Hier beim Kurparkfest ist viel Interesse von den Besuchern zu spüren", sagte Koch, der vom Bussard über den Habicht bis zum Falken wundervolle Tiere zeigte.

Auch bei Förster Thomas Schenk konnten die Kinder sich ins Reich der Tiere begeben. Nur waren hier alle Tiere vom Eichhörnchen, Dachs, Hase, Igel, Fledermaus bis zur Wildkatze ausgestopft. Daniela Feller zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz beim Kurparkfest. "Familien kommen immer erst nachmittags, das ist normal. Aber wir hatten immer Leute hier, und das ist für mich ein Zeichen, dass es ihnen trotz des Regen zwischendurch Spaß gemacht hat."