Stützen für die Stützmauer

Stützen für die Stützmauer

GEROLSTEIN. In Kürze wird die Stützmauer in der Mühlenstraße, die fast seit einem Jahr mit Stahlpfeilern gestützt wird, saniert. Der Komplettausbau der Straße, die künftig in beide Richtungen befahren werden soll, verschiebt sich voraussichtlich bis ins nächste Jahr.

Seit einigen Monaten weisen Baustellenschild, Absperrbänder und die rund 20 Metallstützen, die den Einsturz der maroden Stützmauer verhindern sollen, darauf hin, dass in der Mühlenstraße in Gerolstein dringender Handlungsbedarf besteht. Nun kommt Bewegung in die Angelegenheit. Nachdem sich der Bauausschuss vor geraumer Zeit bereits für die Sanierung und den Komplettausbau der Mühlenstraße ausgesprochen hat und im Etat dieses Jahres bereits 200 000 Euro für das Vorhaben veranschlagt worden waren, kann es nun bald losgehen: Das Land hat den Zuschussantrag bewilligt und beteiligt sich mit knapp 70 000 Euro, rund 116 000 Euro entfallen auf die Stadt. Die Ausschreibung für die Mauersanierung ist erfolgt, in der nächsten Bauausschuss-Sitzung wird der Auftrag erteilt. Klaus Jansen, Leiter der Bauabteilung im Gerolsteiner Rathaus, sagt: "Insgesamt rechnen wir mit Kosten von 300 000 Euro für Sanierung der Stützmauern und den Straßenbau." Zunächst wird, damit nicht weiteres Wasser von oben eindringt und das Bauwerk zusätzlich schädigt, die Stützmauer saniert. "Im Prinzip wird eine komplett neue Stützmauer vor die vorhandene Mauer gebaut und mit Betonankern stabilisiert", erklärt Jansen, der zudem darauf hinweist, dass auch der Ausbau der Straße in Kürze ausgeschrieben wird. Es sei aber durchaus denkbar, dass mit den Straßenbauarbeiten erst im kommenden Jahr begonnen werde. Noch ist aber nicht entschieden, ob künftig Gegenverkehr in der Mühlenstraße zugelassen wird. Zwar wurde darüber in den zuständigen Gremien bereits mehrmals diskutiert, und von den beauftragten Planern bestätigt, dass dies realisierbar sei. Eine endgültige Entscheidung dazu steht aber noch aus.

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