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Tatwaffe bleibt verschwunden

MEHREN. Zehn Beamte der Bereitschaftspolizei und fünf Diensthundeführer haben am Donnerstag das Gelände um den Tatort in Mehren, wo kurz vor Heiligabend ein Mann getötet wurde, erneut abgesucht. Allerdings blieb die mehrstündige Aktion ohne den erhofften Erfolg: Die Tatwaffe, mit dem das 54 Jahre alte Opfer erschlagen wurde, wurde nicht gefunden. ARRAY(0xf957e580)

Bei dichtem Nebel und teils glatten Straßen und Wirtschaftswegen haben sich am Donnerstag 15 Polizeibeamte (fünf Hundeführer und eine Gruppe Beamter der Bereitschaftspolizei) im Mehrener Industriegebiet auf die Suche nach einer Tatwaffe gemacht. Geleitet wurde die Aktion von Kriminalhauptkommissar Michael Jäckel von der Polizeidirektion Wittlich. Der Auftrag für die Polizisten: Ein "potentielles Tatwerkzeug" zu suchen, das möglicherweise die Ermittlungen zur Aufklärung des Verbrechens am 23. Dezember voranbringen könnte. An Heiligabend war ein 54 Jahre alter Niederlassungsleiter eines Paketdiensts im Mehrener Industriegebiet erschlagen aufgefunden worden. Nach Erkenntnissen der Polizei war er bereits am Vortag kurz nach 22 Uhr erschlagen worden. Der verheiratete Mann starb durch massive Schläge auf den Kopf. Mit seinem Schlüssel wurde der Tresor geöffnet und Bargeld geraubt. Das Gelände rund um den Tatort war bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Verbrechens abgesucht worden, allerdings hatte damals noch Schnee gelegen, was die Suche einschränkte. Nun war das Areal schneefrei, was es der Polizei möglich machte, nicht nur mit den speziell ausgebildeten Hunden zu suchen, sondern auch auf den geübten Blick der Bereitschaftspolizisten zu bauen. Gesucht wurde entlang der Straße, die durch das Industriegebiet führt, aber auch im Gelände neben den zahlreichen Wirtschaftswegen. Nach gut sieben Stunden Suche stand eine für die Polizei unbefriedigende Bilanz fest. "Das gesamte Areal, das wir uns vorgenommen haben, ist untersucht worden. Wir haben zwar einiges zwar einiges an Unrat gefunden, aber leider nichts, was mit dem Verbrechen in Zusammenhang gebracht werden könnte", berichtete Suchaktions-Leiter Jäckel auf Anfrage des Trierischen Vollksfreunds.