Ist der Rettungsdienst in der Vulkaneifel noch zu retten? Was die Teilschließung des Gerolsteiner Krankenhauses für die Notfallversorgung bedeutet

Daun/Gerolstein · Mit dem Aus von Innerer, Chirurgie und Notaufnahme am Krankenhaus Gerolstein sieht DRK-Geschäftsführer Jan-Christoph Czichy die medizinische Notfallversorgung in der Region beeinträchtigt. Mit welchen Problemen der Rettungsdienst nun zu kämpfen hat.

 Jan Christoph Czichy ist Geschäftsführer des Rettungsdienstes Eifel-Mosel-Hunsrück. Er übt scharfe Kritik an den Marienhaus-Kliniken, die verantwortlich sind für die Teilschließung des Gerolsteiner Krankenhauses.

Jan Christoph Czichy ist Geschäftsführer des Rettungsdienstes Eifel-Mosel-Hunsrück. Er übt scharfe Kritik an den Marienhaus-Kliniken, die verantwortlich sind für die Teilschließung des Gerolsteiner Krankenhauses.

Foto: Christoph Strouvelle

Offiziell dürfen in Rheinland-Pfalz maximal 15 Minuten zwischen dem Eingang des Hilferufs bei der Einsatzleitstelle und dem Eintreffen eines Rettungswagens am Einsatzort vergehen. Mit insgesamt 235 aktiven Fachkräften sollte das im Bereich des DRK-Rettungsdienstes Eifel-Mosel-Hunsrück gGmbH kein Problem darstellen, auch wenn die zu versorgende Fläche mit fast 2100 Quadratkilometern riesig ist und komplett die Landkreise Vulkaneifel und Bernkastel-Wittlich umfasst.