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Termine der Touristenfahrten auf dem Nürburgring für  dieses Jahr stehen fest.

Nürburgring : Vorfreude bei Fans der Grünen Hölle

Die Termine der Touristenfahrten auf dem Nürburgring für dieses Jahr stehen fest.

„Keine Eifelfahrt ohne eine Runde über den Nürburgring“, lautet ein Sprichwort aus den Anfangstagen der mehr als 90 Jahre alten Rennstrecke in der Eifel. Das gilt bis heute, denn bei den Touristenfahrten öffnen sich die Schranken zur Strecke regelmäßig auch für jeden, der im Besitz einer Fahrerlaubnis und eines zugelassenen Fahrzeugs ist. Auf der Grand-Prix-Strecke und der Nordschleife des Nürburgrings können die Besucher den Mythos „Grüne Hölle“ erleben – auch in diesem Jahr. Gute Nachrichten für die, die dieses Angebot gern nutzen: Die Rundenpreise bleiben stabil, und die Saisonkarte kostet nicht mehr als 2020.
In Zeiten von Corona gelten zudem die Regeln der „kontaktlosen Touristenfahrten“. Seit April vergangenen Jahres drehen die Touristenfahrer nach diesem Konzept ihre Runden. Trotz erhöhtem Aufwand bleiben die Preise gleich. Eine Runde über die Nordschleife kostet von Montag bis Donnerstag 25 Euro und von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen 30 Euro. Auf der Grand-Prix-Strecke gibt es weiterhin für 30 Euro jeweils eine 15-Minuten-Runde, – unabhängig vom Wochentag. Die Saisonkarte bringt unbegrenztes  Fahrvergnügen auf beiden Strecken. Sie ist ab Mittwoch, 6. Januar, buchbar.
Besonderer Höhepunkt für alle Touristenfahrer sind die Termine, an denen das Befahren der Rennstrecke mehrere ganze Tage in Folge möglich ist. Traditionell kann hier wieder für das Oster-Wochenende fest geplant werden. Vom 2. bis 5. April sind Fahrten vier Tage am Stück möglich. Gleiches gilt für die sogenannten „Green Hell Driving Days“. Auch hier gibt es Fahrvergnügen nahezu „nonstop“ von morgens bis abends. Diese finden von Donnerstag, 13., bis Sonntag, 16. Mai, statt sowie von Freitag, 22., bis Sonntag, 24. Oktober.
Was hat es mit dem Corona-Konzept auf sich? Es sieht vor, dass Guthaben und Tickets ausschließlich Online erhältlich sind – auch unterwegs via Handy. Vor Ort gelingt die Zufahrt zur Strecke per vorgehaltenem QR-Code oder per Karte. Das Aussteigen aus dem Auto ist an der Haupt-Zufahrt zur Nordschleife verboten. Lediglich das regelmäßig desinfizierte WC ist zugänglich. Die zweite Zufahrt im Adenauer Stadtteil Breidscheid bleibt weiterhin geschlossen. Für das Befahren der Strecke sind pro Fahrzeug maximal zwei Personen erlaubt, die bereits gemeinsam angereist sein müssen. Der Fahrer muss zudem Buch darüber führen, wer ihn zum Zeitpunkt der Fahrt begleitet, damit eine mögliche Infektionskette nachvollzogen werden kann. Vor Ort sichern Mitarbeiter den planmäßigen Ablauf, kontrollieren die Einhaltung der Regeln und ahnden im Bedarfsfall auch Zuwiderhandlungen. Streckensicherheit ist wie gewohnt unterwegs, im Unterschied zu sonst jedoch mit je einem Auto pro eingesetztem Mitarbeiter. Alle eingesetzten Arbeitnehmer, Ordner und Aushilfen sind zudem auf die allgemein gültigen Verhaltensregeln in Corona-Zeiten geschult.
Weitere Informationen und alle Termine gibt es unter www.nuerburgring.de/greenhelldriving