Thomas-Morus-Gymnasium überwindet Grenzen

Thomas-Morus-Gymnasium überwindet Grenzen

Seit vielen Jahren bietet das Thomas-Morus-Gymnasiums (TMG) Daun mit seinem Medienprofil den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten, sich im Bereich Medien zu engagieren. Zu einer festen Tradition wurde dabei die Internationale Jugendmedienwoche.

Daun/Trier. (red) Im Trierer Robert-Schuman-Haus trafen Schüler des TMG junge Menschen aus Frankreich, den Niederlanden, Polen und Rumänien, um gemeinsam in verschiedenen Gruppen (Zeitung, Internet, Video und Radio) Beiträge zu recherchieren und zu erarbeiten. Die Veranstaltung hat das TMG gemeinsam mit der Katholischen Akademie, dem Medienzentrum Vulkaneifelkreis Daun und dem Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz in Trier organisiert.

In diesem Jahr stand die Woche unter dem Motto "Grenzen überschreiten", das sich den Teilnehmern auch durch eigene Erfahrungen erschloss. Ausflüge führten die Schüler in die Trierer Innenstadt, wo sie mit Passanten in Kontakt kamen und dabei Grenzen auf ganz unterschiedliche Arten überwanden. Weiter ging es zu ortsansässigen Unternehmen, etwa einem Tiefkühlprodukt-Hersteller, der Einblick in seine Produktion gab und eine Menge aus ökonomischer Sicht über überwundene Grenzen zu berichten wusste. In Cattenom, direkt an der deutsch-französischen Grenze, bot sich den Schülern die Gelegenheit, das Atomkraftwerk zu sehen und sich mit den in nächster Umgebung lebenden Menschen zu unterhalten.

Redakteure des "Klecks" beteiligt



Krönung der Woche war die Livesendung, in der zum Abschluss der gesamten Gruppe und weiteren Gästen die Ergebnisse der jungen Journalisten und Medienschaffenden präsentiert wurden.

Die zehnköpfige Dauner Gruppe bestand überwiegend aus Redakteuren des "Klecks", der erfolgreichen Schülerzeitung am TMG. Alienor Bergmann (10. Klasse) fasst ihre Eindrücke zusammen: "Das Arbeiten mit den Schülern aus ganz Europa hat wirklich Spaß gemacht. Hier zeigte sich das Thema auf besondere Weise, wir haben gruppenintern wirklich Grenzen überwunden, nicht nur bei den Beiträgen". "Aber natürlich war auch das Arbeiten an den Beiträgen sehr interessant, da man für die Recherche Einblicke bekam, die es sonst selten gibt", weiß Michael Michels aus der MSS 12 zu ergänzen.

Die Beiträge stehen auf einer Homepage unter www.medienwoche-trier.de