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THW Daun strebt eine Bleibe an

Infrastruktur : THW Daun wünscht sich neue Unterkunft

Ein Standort mit vielen Mängeln: Ein Neubau auf dem Gelände in der Mehrener Straße ist das angestrebte Ziel des Ortsverbands Daun-Vulkaneifel.

(sts) Das Technische Hilfswerk (THW) hat in Daun einen besonderen Standort: in einem früheren Bundeswehrgelände, direkt am Viadukt.

Das Gebäude hat schon etliche Jahre auf dem Buckel und ist auch nach Einschätzung des CDU-Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder „nicht mehr zeitgemäß“. Das auch, weil das THW in jüngster Zeit personell hat aufstocken können, aktuell gehören 20 Leute zu der Truppe um Zugführer Kenny Pauly.

Die Liste der Mängel am Gebäude in der Mehrener Straße ist lang: Sanitär- und Umkleideräume reichen nicht aus, ein zu kleiner Lehrsaal und eine nur provisorische Küche .

Zudem darf das Gebäude, dass das THW schon seit fast 20 Jahren nutzt, ab einer Schneehöhe von zehn Zentimetern wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden. „Wenn so etwas absehbar ist, werden die Fahrzeuge auf den Hof gefahren, damit wir einsatzbereit sind“, berichtet Pauly.

Dass der THW Ortsverband Daun-Vulkaneifel eine neue Unterkunft braucht, ist lange bekannt. Nun hofft man mit Unterstützung von Patrick Schnieder, dass der Wunsch nach einer neuen Bleibe in absehbarer Zeit erfüllt werden kann.

Er hat sich das Gebäude angeschaut und sich an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben als Eigentümerin des Areals gewandt, damit die Planungen schneller vorangehen.

Etwas Geduld wird man aber noch haben müssen: „Das wird kein Schnellschuss“, sagt Zugführer Pauly, der sich wünscht, „dass wir vielleicht in fünf Jahren ein neues Domizil haben.“ Es soll allerdings keinen Umzug geben, Ziel ist ein Neubau an gleicher Stelle. Pauly: „Der Standort ist perfekt, da wollen wir auf jeden Fall bleiben.“