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Über Füße und Durchblutung

Über Füße und Durchblutung

DAUN. (bb) Anlässlich des Welt-Diabetestags ist am Mittwoch, 16. November, in Daun ein Aktionstag des Maria-Hilf-Krankenhauses und des Medizinischen Schulungsvereins. Im Mittelpunkt der Beratungsangebote und Fachvorträge steht der diabetische Fuß.

Das diabetische Fußsyndrom sei eine der häufigsten Folgekrankheiten des Diabetes, es bedeute für den Betroffenen eine große Einschränkung der Lebensqualität, und seine Behandlung verursache hohe Kosten, so Internistin Ilse Zeimetz. "Doch durch Vorsorge und regelmäßige Kontrolle können Komplikationen vermieden werden", sagt sie. Sie ist Oberärztin im Maria-Hilf-Krankenhaus in Daun und Mitglied im Medizinischen Schulungsverein. Das ist eine Vereinigung von niedergelassenen Ärzten sowie Krankenhaus-Ärzten, die Schulungen bei Patienten mit Diabetes (mellitus Typ 2) organisieren. Am Aktionstag am 16. November wird sie um 15 Uhr die Vortragsreihe eröffnen und Fragen wie "Was ist der diabetische Fuß?" oder "Wie kommt es dazu?" auf den Grund gehen. Über Möglichkeiten der Behandlung des diabetischen Fußes referieren an diesem Tag um 15.30 Uhr die Chirurgen Michael Pfeiffer und Wolfgang Wagner. "Vorsorge durch Fußpflege" lautet um 16 Uhr das Thema des Vortrags des Fußpflegers Zlatko Bezik. Bereits ab 14 Uhr stehen die Referenten und das Team des Aktionstags im Foyer der Krankenpflegeschule zur persönlichen Beratung bereit. Dort werden auch die Kontrolle des Blutzuckers und des Blutdrucks sowie die Messung der Nervenfunktion und der Durchblutung angeboten. "Wir möchten das Augenmerk auf den Fuß als Problemfeld des Diabetes lenken", erklärt Ilse Zeimetz das Anliegen des Aktionstags. Bei rund 27 000 Amputationen am Fuß pro Jahr allein in Deutschland (Zeimetz: "Das ist fast jede Stunde eine") spiele die Prävention eine wichtige Rolle, so die Medizinerin. Kontakt und Informationen gibt es beim Krankenhaus Maria Hilf und beim Medizinischer Schulungsverein, Maria-Hilf-Straße 2, 54550 Daun, Telefon 06592/7150.