Ulmen bestimmt Standorte für Windkraft

Ulmen bestimmt Standorte für Windkraft

Die Fortschreibung des Flächennutzungsplans für die Verbandsgemeinde Ulmen nimmt Formen an. Die Potenzialflächen, auf denen in Zukunft in der Verbandsgemeinde Windkraftanlagen gebaut werden könnten, wurden bereits bestimmt.

Ulmen. In der kommenden Sitzung des Ulmener Verbandsgemeinderates am Mittwoch, 24. April, werden die Flächen für Windkraftanlagen weiter eingegrenzt und die Bedenken und Anregungen aus der teilweise bereits abgeschlossenen Trägerbeteiligung diskutiert.
In einem breiten Korridor zwischen Lutzerath und Büchel werden keine Windräder in der VG Ulmen entstehen, der Flugbetrieb des Jagdbombergeschwaders 33 hat hier Vorrang. Im Norden steht der Schwarzstorch eventuellen Anlagen im Wege, trotzdem wurden in der Planung mehr als 30 mögliche Flächen für die Windkraft ausgewiesen. Doch die Standorte sind noch lange nicht festgeschrieben.
"Die Kriterien vom Land ändern sich immer wieder, zuletzt wurden die Mindestabstände verkürzt", sagt Michael Schneider, Büroleiter der Verbandsgemeinde Ulmen. "Es ist alles im Fluss, es gibt noch keine Planungssicherheit."
Bürger können bereits jetzt einen Blick in die Planungsunterlagen werfen. Die Verwaltung hat die Erläuterungsberichte, das Umweltgutachten und einen genauen Plan der vorgesehenen Gebiete auf der Internetseite der VG veröffentlicht. Währenddessen laufen bereits Gespräche für den Bau von Anlagen, bestätigt Michael Schneider.
Bis in der Verbandsgemeinde Ulmen das erste Windrad gebaut werden kann, muss der Flächennutzungsplan noch in die Offenlage, damit beteiligte Träger und Bürger Einwände vorbringen können. Aktuell plant die Verwaltung den fertigen Beschluss des Verbandsgemeinderates im September dem Kreis vorzulegen. Die entsprechende Sitzung ist für Mittwoch, 25. September, angesetzt. In der weiteren Planung müssen nun die genauen Standorte für Anlagen ermittelt werden. ker