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Umbau wegen weniger Zentimeter an der Darscheider Lehwaldhalle

Darscheid. (as) Ganz knapp haben die beiden Notausgangstüren in der Darscheider Lehwaldhalle die vorgeschriebene Größe von einem Meter Breite unterschritten. Sie sind nur 95 und 96 Zentimeter breit. Aufgefallen ist diese Sicherheitslücke bei einer Überprüfungsaktion der Bauaufsicht der Kreisverwaltung Vulkaneifel im Herbst 2009. Gebäude steht bereits seit 1995



"Uns hat das total überrascht. Schließlich steht die Halle ja seit 1995", sagt Darscheids Ortsbürgermeister Manfred Thönnes.

Dass nun Umbauarbeiten nötig werden, verärgert Thönnes: "Wenn man das damals direkt festgestellt hätte, wären die Kosten nicht an der Gemeinde hängengeblieben."

Die irrtümliche Berechnung der notwendigen Notausgänge war entstanden, weil die Behörde damals von einer deutlich geringeren Besucher-Höchstzahl ausging. Damit die Sicherheit der Besucher künftig gewährleistet ist, soll einer der bisherige Notausgänge durch eine 1,80 Meter breite Tür ersetzt werden.

Thönnes und die Ortsbeiratsmitglieder haben sich bewusst für diese Variante entschieden. "Dann haben wir auch eine Möglichkeit, um Schwerstlasten in die Halle zu transportieren", sagt Thönnes. Die Fluchttür zum Sportplatz bleibt unverändert.

Noch in diesem Jahr sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen werden.

Bei der Kostenfrage will sich Ortsbürgermeister Thönnes noch nicht festlegen. "Die Verwaltung hat uns gesagt, dass 5000 Euro ausreichen werden", sagt er. Bis die Sicherheitsmängel behoben sind, dürfen sich bei Veranstaltungen nicht mehr als 400 Besucher in der Halle aufhalten.