Umlagenerhöhung: Kreis greift tiefer in Tasche der Kommunen

Umlagenerhöhung: Kreis greift tiefer in Tasche der Kommunen

Moderater als geplant: Der Kreistag Vulkaneifel hat für 2017 mehrheitlich eine Erhöhung der Kreisumlage von 44 auf 45 Prozent beschlossen. Bis 2019 soll es dann aber keine weitere Anhebung mehr geben.

Daun. Das Thema Umlagenerhöhung birgt traditionell Zundstoff: Zunächst hatte die Verwaltung eine Erhöhung von derzeit 44 auf 45,3 Prozent vorgeschlagen. Dieser Antrag wurde aber zurückgezogen, nachdem sich die Fraktionen von CDU, SPD, FWG, FDP und Grünen gemeinsam für eine geringfügigere Anhebung ausgesprochen hatten - um die Kommunen nicht über Gebühr zu belasten.
Durch die Umlage nimmt der Kreis 28,6 Millionen Euro von den 109 Gemeinden ein - bei einem Gesamtvolumen des Etats von 110 Millionen Euro. Durch die Umlage und die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung schafft es der Kreis erstmals seit zehn Jahren wieder, seinen Haushalt auszugleichen. Nichtsdestotrotz sitzt er weiter auf einem Schuldenberg von rund 82 Millionen Euro.
Gleichzeitig mit der Erhöhung hat der Kreistag eine Selbstverpflichtung beschlossen, in dieser Legislaturperiode (bis 2019) die Umlage nicht noch einmal anzuheben. mh

(Ausführlicher Bericht folgt)

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