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Stromversorgung: Unwetter: Vulkaneifelkreis wieder mit Strom versorgt

Stromversorgung : Unwetter: Vulkaneifelkreis wieder mit Strom versorgt

Verteilnetzbetreiber Westnetz kündigt an, dass die Reparaturarbeiten noch andauern werden.

Wie die Pressesprecherin der Westnetz mitteilt, haben  Mitarbeiter der Westnetz seit vergangenem Mittwoch mit Hochdruck an der Wiederversorgung in den Katastrophengebieten gearbeitet.

Nun konnte  im Landkreis Vulkan­eifel die Stromversorgung der vom Unwetter betroffenen Ortsgemeinden komplett wiederhergestellt und die Ortsnetzstationen in Betrieb genommen werden.

Besondere Schäden richtete das Unwetter in den Ortschaften entlang der Kyll an. Bereits am Donnerstag stellte Westnetz die sichere Stromversorgung in den Orten der Verbandsgemeinden Daun und Kelberg wieder her und zum Wochenende hin  letztendlich auch die Versorgung der Ortsgemeinden in der VG Gerolstein. Alle Stationen des Verteilnetzbetreibers sind somit wieder in Betrieb, so dass darüber die Hausanschlüsse versorgt werden können. An einigen Stromanlagen kam es durch die Überschwemmungen zu größeren Schäden, die Westnetz in den kommenden Tagen und Wochen reparieren wird.

„Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit Mittwoch rund um die Uhr im Einsatz. Das Unwetter hat uns vor große Herausforderungen gestellt. Wir sind froh, dass wir nun alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Vulkaneifel wieder mit Strom versorgen können. Die Beseitigung von Schäden im Netz wird leider noch eine Weile in Anspruch nehmen“, erläutert Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle.

Wo Anlagen nach ablaufendem Wasser wieder betreten werden konnten, waren vor einer Zuschaltung Vorbereitungen nötig. Die Anlagen mussten auf Schäden kontrolliert, die technischen Betriebsmittel gereinigt oder auch getrocknet und auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Wo nötig, mussten Anlagenteile repariert oder ersetzt werden. Diese Vorbereitungen waren zwingend für eine zuverlässige Wiederversorgung und Voraussetzung für sicheres Arbeiten in elektrischen Anlagen nötig.
Zudem müssen Feuerwehren ihre Freigabe zur Zuschaltung erteilen, wenn beispielsweise der Keller leergepumpt werden muss. Daher kann es auch jetzt noch nach Ablaufen des Wassers einige Zeit dauern, bis der Strom in einem Wohnhaus wieder zugeschaltet werden kann.