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Verein Bürger für Bürger ist auch auf Bundesebene erfolgreich

Verein Bürger für Bürger ist auch auf Bundesebene erfolgreich

In den kommenden Monaten werden der Verein Bürger für Bürger in der Verbandsgemeinde (VG) Daun, soziale Einrichtungen und die Kommunen auf die Teilnahme an dem Netzwerkprogramm "Engagierte Stadt" vorbereiten. Bis Ende Juli soll das endgültige Konzept stehen.

Der Verein Bürger für Bürger hat sich um eine Aufnahme in das Programm "Engagierte Stadt" beworben und unter 271 weiteren gemeinnützigen Organisationen aus ganz Deutschland in der ersten Runde überzeugt. 55 Bewerber hat die Jury von "Engagierte Stadt" ausgewählt.

Der Verein will in der VG Daun mit 48 Gemeinden und Ortsteilen den Aufbau, die Entwicklung und die Etablierung von "Sorgenden Gemeinschaften" fördern.

Dazu soll aus dem bereits erfolgreich tätigen Verein Bürger für Bürger eine Rückgrat-Organisation gebildet werden. Bürger für Bürger und die VG Daun koordinieren das gemeinsame Wirken.

Bis zu 50 000 Euro stehen dafür im Erfolgsfall als Fördermittel bis Ende 2017 zur Verfügung, dazu fachliche Beratung und Netzwerktreffen im Kreis der engagierten Städte aus ganz Deutschland.

"In der VG Daun spielt das bürgerschaftliche Engagement eine große Rolle. Wir wollen es auf die nächste Stufe heben", sagen der Vorsitzende von Bürger für Bürger, Gerd Becker, und VG-Bürgermeister Werner Klöckner.

"Engagierte Stadt" wird gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und diversen Stiftungen getragen. In drei Jahren fließen mehr als drei Millionen Euro in einen neuen Weg, bürgerschaftliches Engagement zu stärken.

Bis Ende Juli ist nun Zeit, das Konzept genauer auszuarbeiten. Dafür erhält Bürger für Bürger bis zu 2000 Euro und die fachliche Unterstützung der Programmpartner. Danach legt sich die Jury auf bis zu 50 "Engagierte Städte" fest, die dann in die eigentliche Förderphase gehen, um ihr Vorhaben zu verwirklichen. sts/red