1. Region
  2. Vulkaneifel

Verkaufsgespräche für Eifelquerbahn laufen noch

Infrastruktur : Verkaufsgespräche für Eifelquerbahn laufen noch

Wer den Zuschlag für das zum Kauf stehende Eifelquer-Teilstück von Gerolstein bis Kaisersesch bekommt, ist weiter offen.

Laut Bahn AG laufen die Verhandlungen über den Verkauf der Trasse noch, ein Ergebnis dieser Gespräche sei derzeit nicht absehbar. Das hat Klaus Vornhusen, der Konzernbevollmächtigte der DB-AG für Rheinland-Pfalz und das Saarland, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Bleser aus dem Kreis Cochem-Zell mitgeteilt. Zwei Interessenten gibt es: die Brohltal-Schmalspureisenbahn-Betriebs-GmbH aus Brohl-Lützing (Kreis Ahrweiler), die mit dem Vulkan-Express seit mehr als 40 Jahren eine Schmalspurbahn zwischen Brohl am Rhein und Engeln in der Eifel betreibt, sowie die Eifelbahn Verkehrs GmbH aus Linz (Kreis Neuwied).

„Die DB begrüßt es sehr, dass der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord eine Machbarkeitsstudie betreibt und bereits ein Konzept erarbeitet, wie der Personennahverkehr auf der Strecke etabliert werden kann“, heißt es in dem Schreiben an den Bundestagsabgeordneten. Wie die Bahn weiter mitteilt, führe derzeit der letzte Betreiber der Strecke, die Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft (VEB) mit Sitz in Gerolstein, derzeit ein Verfahren zur Stilllegung der Strecke zwischen Kaisersesch und Gerolstein durch.

Bleser spricht sich für einen zügigen Abschluss des Verkaufsprozesses aus: „Wir beschäftigen uns seit Jahren mit einer möglichen Reaktivierung der Eifelquerbahn. Es muss nun eine Entscheidung getroffen werden, damit die Gemeinden Planungssicherheit erhalten.“ Er würde eine Reaktivierung für den Personennahverkehr sehr begrüßen. „Damit würde die Eisenbahnstrecke von Andernach nach Gerolstein wieder durchgängig nutzbar sein. Die Attraktivität der Region würde durch die Umsetzung gesteigert werden, was sich auch positiv auf Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung auswirken würde.“