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Viel Applaus für die Nachwuchsartisten

Viel Applaus für die Nachwuchsartisten

Kinder aus acht Nationen, behinderte und nicht behinderte Menschen sind im Pfarrheim der St.-Anna-Kirche in Gerolstein zusammengekommen, um sich unter fachkundiger Anleitung des Artisten-Duos "StandArt" in die Kunst des Jonglierens einführen zu lassen.

Gerolstein. Mit dem Projekt "Jonglieren ohne Grenzen" hatte sich der Verein Forum eine Welt erfolgreich bei der Initiative Team mit Stern des Gerolsteiner Brunnens beworben. Im Pfarrheim der St.-Anna-Kirche in Gerolstein hatten nun Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit und ohne Handicap und unterschiedliche Generationen die Gelegenheit, gemeinsam Spaß am Jonglieren zu finden.
Angeleitet wurden sie von den Artisten Tobias Kirstgen und Daniel Lorenz, die bereits bei Veranstaltungen wie dem Fest der Nationen oder dem Dauner Kurparkfest ihr Können unter Beweis gestellt hatten. Ein anfängliches, vorsichtiges Beschnuppern ging schnell in Neugier und dann in aktives Mitmachen über. Diabolos, Flowersticks, Jonglierbälle, Tücher flogen durch die Luft, um dann wieder aufgefangen zu werden.
Kür auf dem Hochseil


Nach kurzer Verschnaufpause ging es dann zur Kür: der Artistik auf dem Hochrad oder dem Hochseil in "schwindelerregenden" 25 Zentimetern Höhe. Ehrensache, dass man sich gegenseitig half, um auf das Hochrad zu kommen und auch oben zu bleiben.
Jeder Nachwuchsartist wollte seine erlernten Fähigkeiten perfektionieren, um sie dann dem Publikum unter viel Beifall zu präsentieren.
Kinder sehr unterschiedlicher Herkunft, mit sehr unterschiedlicher Lebensgeschichte, unterschiedlicher Religionen, die manchmal auch nicht die gleiche Sprache sprechen, freuten sich über die Zusammenkunft ohne Grenzen.
Ein Stück mehr Toleranz


Die Einschätzung von Jasmin aus Müllenborn und Laura aus Büscheich: "Wir finden das Jonglieren toll!" Ibrahim aus Lissendorf fand es gut, "dass auch Kinder aus anderen Orten teilnehmen können".
Was bleibt? Die Erinnerung an einen schönen Tag und ein Stückchen mehr Toleranz, Verständigung und Offenheit. red