Voba RheinAhrEifel in Daun kann Umzug in Neubau planen

Kostenpflichtiger Inhalt: Wirtschaft : Keine Bedenken wegen Bank-Neubau

Umzug der Volksbank RheinAhrEifel ist Thema in städtischem Ausschuss: Das derzeitige Gebäude hat ausgedient, voraussichtlich 2022 wird das neue Domizil bezogen.

Lange haben die Verantwortlichen vor Ort und in der Zentrale der Volksbank (Voba) RheinAhrEifel darüber nachgedacht, wie man auf längere Sicht präsent sein will in der Kreisstadt. Auch eine Sanierung des derzeitigen Gebäudes war zunächst eine Option, aber Millionen in einen Standort investieren, der nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht? Geld in die Hand nehmen ja, hat sich die Voba entschieden, aber dann doch gleich in ein passendes Objekt. Und das wird gegenüber des derzeitigen Standorts entstehen: auf dem Grundstück der Rechtsanwalts-Kanzlei Lauer-Nack, Thielen, Ewertz und Steudter. Die Anwälte wiederum werden ins Voba-Gebäude ziehen.

In dieses Projekt wird die Voba groß investieren, allein die Kosten für den Neubau werden auf sechs bis sieben Millionen Euro geschätzt, insgesamt geht man von einem zweistelligen Betrag aus. Vorgesehen ist nach derzeitiger Planung ein zweigeschossiges Gebäude, für das die Jugendstil-Villa, in der die Kanzlei untergebracht ist, abgerissen wird.

Der Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss der Stadt Daun hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem Vorhaben befasst.

Durch die Bank wurde Verständnis geäußert, dass die Bank dem veränderten Kundenverhalten Rechnung trage und einem Neubau einer Sanierung vorziehe, auch wenn das den Abriss der Villa nach sich ziehe. Wichtig sei, dass die Voba präsent bleibe in Daun.

Es wurden keine grundsätzlichen Bedenken geäußert. Geplant ist,  dass die Voba 2022 ins neue Gebäude einzieht.

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