Volks- und Raiffeisenbanken in der Eifel planen vorerst keine weiteren Fusionen

Volks- und Raiffeisenbanken in der Eifel planen vorerst keine weiteren Fusionen

Weitere Zusammenschlüsse sind derzeit kein Thema: Das ist die zentrale Botschaft der Volks- und Raiffeisenbanken im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifelkreis, die 2011 leicht gewachsen sind. Seit Jahren arbeiten die Raiffeisenbanken Irrel und Westeifel sowie die Volksbanken Bitburg, Eifel Mitte und die Sektion Vulkaneifelkreis der Volksbank RheinAhrEifel zusammen.

Zum Beispiel bei Immobiliengeschäften, aber vor allem bei gemeinsamen Marketingaktivitäten, wie dem Aufbau eines Jugendmarktkonzepts oder Sponsoring, wie zuletzt beim Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm.

Wenngleich die Häuser selbstständig sind, wurden die Bilanzzahlen für 2011 addiert, um einen Eindruck von der wirtschaftlichen Stärke der Eifeler Genossenschaftsinstitute zu vermitteln. So steigt deren Bilanzsumme von 1,876 Milliarden Euro in 2010 um fast drei Prozent auf 1,932 Milliarden Euro. "Und in diesem Jahr werden wir erstmals die Zwei-Milliarden-Grenze durchstoßen", prophezeite Rainer Berlingen, Vorstand der Volksbank Eifel-Mitte und Sprecher des Marketingarbeitskreises, wie sich die Kooperation der Eifeler Genossenschaftsbanken nennt.

"Die Werte Regionalität, Vertrauen und Sicherheit, auf denen das Geschäftsmodell der Volks- und Raiffeisenbanken basieren, werden von immer mehr Kunden geschätzt", sagte Berlingen und belegte dies mit weiteren Daten. So stieg die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr um 2633 auf fast 57.000.

Mehr als zwei Millionen Euro gezahlte Gewerbesteuer, 586.000 Euro Spenden für Jugend, Kultur und Soziales sowie eine voraussichtliche Dividende von 1,577 Millionen Euro an die Mitglieder seien klare Bekenntnisse zur Eifel.

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