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Volksbank lässt die Zahlen sprechen

Volksbank lässt die Zahlen sprechen

Die Volksbank RheinAhrEifel blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück: Die Ergebnisse des bisherigen Rekordjahrs 2010 sind in allen zentralen Bereichen nochmals gesteigert worden. Die Bilanzsumme stieg um fünf Prozent und durchbrach erstmals die Marke von 1,8 Milliarden Euro.

Daun/Nürburgring. Während bei der Kreissparkasse Vulkaneifel derzeit weniger die Bilanz als vielmehr die Beurlaubung des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Dieter Grau die Schlagzeilen bestimmt, lässt die Volksbank RheinAhrEifel, zu deren Geschäftsgebiet Teile der Verbandsgemeinde Daun und die Verbandsgemeinde Kelberg gehören, lieber die Zahlen für sich sprechen.
"Mit Superlativen ist das so eine Sache. Deshalb spreche ich von einem sehr guten Ergebnis." Mit diesen Worten kommentiert der Vorstandsvorsitzende der Volksbank RheinAhrEifel, Elmar Schmitz, die Bilanz der größten Genossenschaftsbank in der Großregion für 2011. Dabei weist die Bilanz eine weitere Steigerung in allen zentralen Bereichen gegenüber dem Vorjahr aus. Und da hatte Schmitz bereits "vom besten Jahr in der Geschichte unserer Volksbank" gesprochen.
Zurückhaltung übt der Volksbank-Chef auch, als er auf die Vorgänge beim Mitbewerber angesprochen wird. Er sagt nur: "Zu den Vorgängen bei der Kreissparkasse Vulkaneifel kann und will ich nichts sagen." Selbst auf Nachfrage, ob es nur Zufall gewesen sei, dass die Volksbank kurz nach Bekanntwerden der Personalquerelen bei der Kreissparkasse in Daun mit der Meldung an die Öffentlichkeit gegangen ist, dass es bei ihr keine Kreditklemme gebe, meint Schmitz nur: "Das hat überhaupt nichts mit der Sparkasse zu tun, sondern damit, dass die Bankenaufsicht für eine Studie diese Daten von uns abgefragt hat. Und da wir die Zahlen gerade zusammenhatten, haben wir sie auch veröffentlicht. Sie können sich ja auch sehen lassen."
Wachstum in vielen Bereichen


Damit beendet er das Thema Kreissparkasse und verweist nicht ohne Stolz auf die eigenen Zahlen. Und die weisen durchweg Steigerungsraten auf. Neben der Bilanzsumme (2010: 1,716 Milliarden Euro; 2011: 1,804 Milliarden Euro) legten zu: die Kundeneinlagen von 1,41 Milliarden auf 1,438 Milliarden Euro, das Eigenkapital von 159 Millionen auf 176 Millionen Euro und das Kundenkreditvolumen von 1,04 Milliarden Euro um sechs Prozent auf 1,102 Milliarden Euro. Die 2011 neu vergebenen Kredite von 281 Millionen Euro stellen im Vergleich zum Vorjahr (219 Millionen Euro) ein Wachstum von mehr als 28 Prozent dar. "Das ist der mit Abstand größte Schritt, den wir in den vergangenen Jahren gemacht haben", sagte Schmitz.
Einen weiteren Schritt machte die Volksbank auch beim Gewinn - und davon profitieren Bank und die rund 82 000 Mitglieder des Genossenschaftsinstituts. So stieg das Betriebsergebnis von 18,4 Millionen auf 20,1 Millionen Euro. 1,4 Millionen Euro davon werden, falls die Vertreterversammlung diesem Vorschlag des Vorstands nachkommt, an die Mitglieder in Form einer Basisdividende von fünf sowie einer Zusatzdividende für Geschäftsguthaben von weiteren zwei Prozent ausgeschüttet. Mit den restlichen 18,7 Millionen Euro wird das Eigenkapital der Bank gestärkt.
Sicherheit, konservative Geschäftspolitik, Verwurzelung vor Ort. Das sind laut Schmitz die Leitlinien der Volksbank. Er sagt: "Wir zahlen nicht die höchsten Zinsen, wir nehmen auch nicht die niedrigsten Zinsen, aber dafür sind wir dort, wo wir gebraucht werden." Und vor allem, so Schmitz, "haben wir keine Anlagen in ausländischen Investments oder in Staatsanleihen getätigt - und das bleibt auch so."Extra

Die Volksbank RheinAhrEifel hat 33 Geschäftsstellen mit 446 Mitarbeitern (davon 29 Azubis) in drei Regionalmärkten: Ahr-Brohltal, Mayen-Rhein sowie Eifel. Zum Regionalmarkt Eifel gehören die Filialen in Adenau, Antweiler und Ulmen sowie sieben im Landkreis Vulkaneifel: Deudesfeld, Gillenfeld, Oberstadtfeld, Daun, Uersfeld, Gunderath, Kelberg. Das 2011er Ergebnis in diesen sieben Filialen (45 Mitarbeiter, davon sechs Azubis): Die Bilanzsumme stieg um fünf Prozent von 257 auf 270 Millionen Euro, die Kundenkredite von 156 auf 165 Millionen Euro, die Kundeneinlagen von 211 auf 216 Millionen Euro, das Eigenkapital von 12,8 auf 13,1 Millionen Euro. mh