Vom gelobten Land in die Eifel

Die Recherche hat es an den Tag gebracht: Beim Durchstöbern alter Dokumente entdeckten die fünf Autoren die Geschichte von rund 120 Auswanderern aus der Eifel in die neue Welt jenseits des Atlantiks. Drei Nachfahren wird der Eifelort vom 10. bis 13. Oktober einen großen Empfang bereiten.

Kirchweiler. (red) Drei Jahre intensiver Recherche liegen bereits hinter dem fünfköpfigen Autorenteam, die sich zum Ziel gesetzt haben, eine umfassende Dorfchronik für die Gemeinde Kirchweiler zu erstellen. Bei der Aufarbeitung der Auswanderergeschichte sind sie durch intensive Nachforschungen ein gutes Stück weitergekommen. So haben sie herausgefunden, dass in der Zeit von 1843 bis 1887 119 Kirchweilerer ihren Ort verlassen haben und sich in Nordamerika niedergelassen haben.

Zu mehreren Personen aus der Oehmen-Kröffges- und Oehmen-Wirtz-Nachfolge in USA besteht seit einigen Monaten ein sehr intensiver Kontakt. Der aus der vierten Generation von Jakob Oehmen (Zimmermanns) stammende 90-jährige Justin Ehman (Oehmen) hat sich kurzerhand entschlossen, in Begleitung seiner beiden Nichten Colleen und Margaret den Geburts- und Heimatort seiner Urgroßeltern in der Zeit vom 10. bis 13. Oktober zu besuchen.

Das Chronikteam und die Ortsgemeinde Kirchweiler haben ein kleines Programm für diesen Besuch vorbereitet. Neben einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag, 11. Oktober, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche wird den Gästen aus Übersee um 15 Uhr im Bürgerhaus ein Empfang bereitet.

Die Nachfahren der Oehmen-Familie und alle Bürger sind eingeladen, sich dort mit den Gästen aus Amerika zu treffen. Ferner wird über den aktuellen Stand der Chronik-Arbeit informiert.