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Von der ersten Minute an für das Museum im Einsatz

Von der ersten Minute an für das Museum im Einsatz

Schalkenmehrens Ortsbürgermeister Hans-Günther Schommers hat die langjährige ehrenamtliche Leiterin des Heimwebereimuseums, Renate Rieden, verabschiedet.

Schalkenmehren. Das Ehepaar Rieden hatte 1989 in Schalkenmehren ein altes Fachwerkhaus als Zweitwohnsitz erworben und restauriert. Schnell war Rieden im Dorfgeschehen auf die Bemühungen des Ortsbürgermeisters Edmund Scholzen aufmerksam geworden, der zusammen mit dem Gemeinderat in der ehemaligen Schule ein Textilmuseum und eine Ausstellung in Erinnerung an den Maler Pit Kreuzberg einrichten wollte. Die Ausstellung konnte nicht realisiert werden, so wurde ein Museum zum Andenken an Anna Droste-Lehnert und die 1983 geschlossene Heimweberei-Genossenschaft gegründet. Die "Neu-Schalkenmehrenerin" war ab der ersten Minute dabei und setzte sich tatkräftig zum Gelingen der Planung ein. Sie organisierte und half bei der Beschaffung von Leihgaben. Dabei waren ihre Fachkenntnisse im Textilweben von großem Vorteil. Renate Rieden organisierte den Ablauf und die Aufsichten im Museum im Sommerhalbjahr, in dem Besichtigungen möglich sind. Im Winterhalbjahr wurde zu Ausstellungen eingeladen und es fanden Spinnnachmittage statt. 1997 wurde auf Vorschlag von Renate Rieden das Museum auf die zweite Etage der Volksschule erweitert. Das Museum ist seit seiner Gründung die einzige kulturelle Einrichtung in der Gemeinde. Das zehnjährige Bestehen wurde gemeinsam mit Arbeitskreis Heimwebereimuseum, Gemeinde und Gästen 2003 gefeiert.
In einer Sitzung des Arbeitskreises wurde Renate Rieden zum Ehrenmitglied ernannt. Ihre Nachfolge als Leiterin des Museums hat Gloria Döres aus Wallscheid angetreten. red