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"Von der Vulkaneifel gehen enorme Impulse aus"

"Von der Vulkaneifel gehen enorme Impulse aus"

Daun (HG/red) Der Besuch der Maare ist ein Muss - nicht nur für Touristen. Auch die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Professor Dr.

Maria Böhmer, hat nun die Augen der Eifel besucht. Der Gast aus Berlin ist Sonderbeauftragter für Unesco-Welterbe, Kulturkonventionen und Bildungs- und Wirtschaftsprogramm und wurde am Weinfelder Maar empfangen. Aus gutem Grund: die Dauner Maare haben von der Akademie für Geowissenschaften und Geotechnologien erneut die Anerkennung als eines von "Deutschlands bedeutendsten Geotopen" erhalten. Und seit 2016 gehört der Natur- und Geopark Vulkaneifel offiziell zum Kreis der Unesco Global Geoparks.

"Geoparke sind Modellregionen in denen die Maßnahmen zur Nachhaltigkeit beispielhaft umgesetzt werden können", sagt die Staatsministerin beim Empfang auf dem Maarrücken zwischen Weinfelder und Schalkenmehrener Maar. Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geopark Vulkaneifel, erklärte dabei die Besonderheiten der Region und besonders die kommenden Nachhaltigkeitsziele.
" Wir befassen uns bereits mit der Umsetzung der für uns relevanten Nachhaltigkeitsziele - beispielsweise in den Bereichen Umweltbildung, Klimawandel, nachhaltige Lebensräume und nachhaltiger Konsum", versichert Schüller. Dies erfolge auch mit großer Unterstützung der kommunalen Ebene, sagte Schüller. Was auch Landrat Heinz-Peter Thiel bestätigte.
Apropos Landschaftsschutz, für eine weiterhin intakte Eifellandschaft demonstrierten auch die Gegner des Lavaabbaus, passend beim Besuch der Staatsministerin. Die Interessengemeinschaft Eifelvulkane und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz weisen immer wieder auf die "permanente Landschaftszerstörung in der Erholungslandschaft Vulkaneifel" durch den Gesteinsabbau hin.
Maria Böhmer lobte ausdrücklich das Engagement der Vulkaneifeler für ihre besondere Region. Die Verleihung des Prädikats Global Geopark "gebe Rückenwind und sei Anerkennung für das, was hier geleistet wurde und die Impulse, die von der Vulkaneifel ausgehen, seien enorm".