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Von Düsternis keine Spur

Von Düsternis keine Spur

Die Serie "Wunderschön - unterwegs mit Tamina Kallert" gehört zu den zuschauerstärksten beim WDR. Die neue Staffel startet am 2. März mit einer 90-minütigen Reportage über die Eifel. Die Vulkaneifel ist auch dabei.

Kerpen/Birgel. (vog) "Nein, dass wir auch auf der rheinland-pfälzischen Seite der Eifel drehen, hat nichts damit zu tun, dass in Hillesheim und Gerolstein noch Alaaf gerufen wird", erklärt das WDR-Team aus Köln lachend. Kabarettist Hubert vom Venn, der als "Eifel-Original" das Team begleitet, erklärt: "Die kommunalen Grenzen spielen bei der Landschaft keine Rolle." Als Drehorte haben Autorin Beate Höfener und Autor Richard Hennecke in der Vulkaneifel den Wasserfall Dreimühlen bei Nohn, eine Lavagrube, den Krimi-Wanderweg, das "Kleine Landcafé" und die historische Wassermühle in Birgel ausgewählt. Hennecke erklärt: "Die Maare und andere Landschaftsaufnahmen nehmen wir als Einspieler mit auf. Wir haben nicht den Anspruch, jeden Aspekt aufzugreifen. Es soll ein guter Querschnitt werden.""Hier ist es wunderschön und spannend"

Moderatorin Tamina Kallert, die im Schwarzwald geboren ist und in Berlin lebt, ist begeistert von der Eifel. Die 33-Jährige sagt: "Die Vorurteile über die Eifel, dass sie düster und die Menschen mürrisch seien, haben sich überhaupt nicht bewahrheitet. Hier ist es wunderschön und irre spannend." Für jede Menge Gefühl sorgt "Original" Hubert vom Venn. Bei den Dreharbeiten im "Kleinen Landcafé" in Kerpen bestellt er das bekannte "Rodenstock-Gedeck" - benannt nach Jacques Berndorfs Kultfigur Kommissar Rodenstock. Café-Chefin Thea Greif bringt den Cognac, den Kaffee, die schwarze Schokolade und den Zigarillo. Vom Venn fordert von der Moderatorin, "Wir beginnen wie beim Menue mit der Suppe", und greift schelmisch grinsend zum Cognac. Kallert trinkt, holt Luft und fragt nach, was das "Kleine Landcafé" so besonders macht. Vom Venn tritt mit Duo-Partner Jupp Hammerschmitt regelmäßig in Kerpen auf. Er sagt: "Eine Tournee ohne das Landcafé ist nicht vorstellbar, wäre ein seelisches Manko. Wir brauchen es, wenn uns die Zuschauer auf den Socken stehen." Ganz nah dabei, und zwar bei hellem Sonnenschein, will das WDR-Team in diesem Jahr der Vulkaneifel noch mal sein. Redakteur Hennecke verspricht: "Wir kommen im Sommer wieder."