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Vortrag am Hohen List: Wie Künstler den Mond sehen

Vortrag am Hohen List: Wie Künstler den Mond sehen

Über den Mond in der Kunst geht es am Mittwoch, 19. November, bei einem Vortrag auf der Sternwarte auf dem Hohen List bei Schalkenmehren: Der frühere Leiter des Observatoriums, Prof. Dr. Wilhelm Seggewiß, nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise von der Antike bis in die Neuzeit.

Schalkenmehren. In der antiken Welt geht es um Göttergestalten und Naturkräfte, dem Mittelalter ist der Mond häufig nur ein kaum beachtetes Attribut religiöser Bildnisse. Es braucht Jahrhunderte, ehe das Licht des Mondes zum ersten Mal die Stimmung einer Landschaft beherrscht oder bis der betrachtende Mensch dem Mond im Bild entgegentritt - wie in den Werken von Caspar David Friedrich. Die Impressionisten können kaum eine innige Beziehung zu dem kleinen Himmelslicht aufbauen. Erst als Farben und Formen explodieren - bei Vincent van Gogh und dann im Expressionismus - erobert der Mond seine zentrale Stellung in der Bilderwelt zurück.
Der Vortrag, zu dem die Astronomische Vereinigung Vulkaneifel einlädt, ist am Mittwoch, 19. November, 19 Uhr, im Vortragsraum der Sternwarte auf dem Hohen List bei Schalkenmehren, Vulkaneifelkreis. Der Eintritt kostet 5 Euro. Anmeldung über das Forum Daun unter Telefon 06592/95130. red