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Vulkan-Cross-Triathlon: Höchstleistungen von Helfern und Athleten

Vulkan-Cross-Triathlon: Höchstleistungen von Helfern und Athleten

Extreme sportliche Herausforderung, starker Besuchermagnet und Rennen um die Deutsche Meisterschaft: Der Vulkan-Cross-Triathlon im und ums Schalkenmehrener Maar erfreut sich bei Ausdauersportlern und Zuschauen großer Beliebtheit. Damit der kleine SC Schalkenmehren (Vulkaneifelkreis) die Großveranstaltung stemmen kann, benötigt er viele Helfer.

Er ist neben dem Maare-Mosel-Lauf Ende August und dem Vulkan-Bike im September die größte Sportveranstaltung in der Vulkaneifel, hat bei den inzwischen fünf Durchgängen jeweils 250 bis 400 Sportler und jeweils zwischen 2000 und 3000 Besucher angelockt und hat somit auch eine beachtliche touristische Bedeutung: der Vulkan-Cross-Triathlon in und um Schalkenmehren.

Der gesamte, nicht einmal 50 zahlende Mitglieder "große" SC Schalkenmehren als Veranstalter und viele Unterstützer aus dem Dorf und etlichen umliegenden Gemeinden, sind in den vergangenen Tagen und Wochen vor dem Termin (1. August) auf den Beinen, um sich für den Ansturm der Schüler, Hobby- und Halb-Profisportler sowie der vielen Zuschauer zu rüsten.

Denn die sind bei den bisher fünf Veranstaltungen seit 2010 stets in Scharen gekommen. Grund dafür ist die außergewöhnliche Atmosphäre im Maarkessel, wo die Athleten mehrfach und in allen drei Disziplinen die Zuschauerpunkte passieren. Sie sind also hautnah dabei und fiebern mit, wenn die Ausdauersportler durchs Wasser pflügen und sich zu Fuß und auf dem Mountainbike die Vulkanberge hinaufquälen und im Affentempo herunterbrettern.

"Wir benötigen insgesamt 220 Helfer und haben alleine während der Rennen 80 Leute als Streckenposten auf der Piste, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen", sagt Lothar Kaspers vom Organisationsteam, das sich schon seit Monaten um die Vorbereitungen kümmert.

Vor allem beim Wasserein- und ausstieg, in der Wechselzone und im Start-Ziel-Bereich knubbelt es sich, da sich dort erfahrungsgemäß auch die meisten Besucher aufhalten.

Daher werden im Vorfeld Bereiche für Zuschauer und Sportler abgesperrt sowie Brücken für Überquerungen gebaut. "Hier sollen die Zuschauer zwar nah dran sein und die Athleten anfeuern, sie dürfen sich aber nicht in die Quere kommen.

Aber das klappt, denn wir haben da inzwischen genügend Erfahrung", sagt Kaspers und verweist darauf, dass sich der VCT als zweitgrößte Veranstaltung seiner Art in Deutschland etabliert hat - neben dem noch größeren und traditionsreicheren Event in Zittau. "Das alles wäre ohne die vielen Helfer und Unterstützer nicht möglich. Die sind beinahe noch wichtiger als die Sportler", sagt Kaspers.

Und damit sich auch in diesem Jahr wieder genügend Ehrenamtliche finden, gibt es auch wieder das ein oder andere Dankeschön. "Wir statten alle mit einem T-Shirt aus und veranstalten wieder eine große Helferfete mit Livemusik", sagt Kaspers. Das komme bei Helfern wie auch Sportlern gleichermaßen gut an. Denn in der Szene hat es sich herumgesprochen, dass die Betreuung in Schalkenmehren top ist. Zu wissen, dass bei einem Sturz rasch Hilfe kommt, da der nächste Helfer nicht weit weg ist, wird von den Athleten geschätzt. "Und wenn unsere Leute dann noch alle einheitlich auftreten, gibt das erstens ein tolles Bild ab und gefällt natürlich auch den Sponsoren, ohne die wir das hier auch nicht machen könnten", sagt der Organisator.

Die Registrierung als Helfer für den Vulkan-Cross-Triathlon in Schalkenmehren ist über das Internet und die Homepage des Ausrichters möglich: www.cross-triathlon-schalkenmehren.de/infos/werde-helfer
Zudem werden Zusagen telefonisch unter der Nummer 0151/50678852 entgegengenommen.