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Vulkanhaus setzt auf den Nachwuchs

Vulkanhaus setzt auf den Nachwuchs

Bei der Erschließung weiterer Gästepotenziale hat das seit fast sechs Jahren bestehende Vulkanhaus Strohn eine Zielgruppe besonders im Blick: die Kinder. Für sie werden neue Angebote entwickelt.

Strohn. Im Juni 2002 wurde das Vulkanhaus in Strohn eröffnet und hat sich mittlerweile zum unverzichtbaren Bestandteil der touristischen Infrastruktur der Region entwickelt. Durchschnittlich 15 000 Besucher kommen jährlich ins Vulkanhaus; eine Zahl, die Leiterin Irene Sartoris gerne noch steigern würde. Realistisch bleiben bei den Prognosen

Sie warnt aber vor überzogenen Erwartungen: "Bei solchen Prognosen muss man realistisch bleiben. Es gibt nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre so viele Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben, die sich aber auf die Besucherzahlen auswirken." Bei der Erschließung weiterer Gästepotenziale hat sie eine Zielgruppe besonders im Blick: die Kinder. Deshalb will sich Irene Sartoris - zusammen mit ihrer neuen Mitstreiterin Wilma Schäfer-Schneiders in diesem Jahr verstärkt den jüngsten Gästen widmen: "Wir wollen mehr Programme, die sich speziell an Kinder richten, entwickeln. Da steckt für uns noch ein Potenzial drin." Erfahrungen mit Kindern hat sie schon viele machen können, denn Schulen gehören zu den treuesten "Kunden" des Vulkanhauses: "Dass sie immer wieder Klassen zu uns schicken, spricht für sich."Deutliche Aufwertung durch den Vulkan-Erlebnispfad

Mehr Gäste verspricht sich Irene Sartoris auch von dem im vergangenen Jahr fertig gestellten Vulkan-Erlebnispfads. Auf rund vier Kilometern wird auf dem Pfad den Besuchern der Vulkanismus anschaulich näher gebracht. "Von Besuchern, die auf dem Erlebnispfad unterwegs waren, haben wir positive Rückmeldungen bekommen", berichtet die Vulkanhaus-Leiterin. Nach und nach wird der Pfad, der natürlich auch an der bekannten Lavabombe vorbei führt, in der Tourismusbranche und in der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Die offizielle Eröffnung soll im Rahmen der "Terramaargica-Erlebnistage Vulkaneifel" vom 25. Mai bis 8. Juni erfolgen. "Wir setzen große Hoffnung auf den Erlebnispfad, der eine deutliche Aufwertung der ohnehin schon attraktiven Strohner Schweiz bedeutet", sagt Irene Sartoris. Ohnehin müsse sich die Vulkaneifel mit ihrem Angebot vor anderen Regionen nicht verstecken. "Wenn man nur das Beispiel Strohn und Umgebung nimmt: Wer will, kann hier einen erlebnisreichen Tag verbringen. Ob ein Besuch der Maare bei Gillenfeld, bei uns im Vulkanhaus oder ein Gang über den Erlebnispfad: Das Angebot ist da, und das gilt für Wanderer, Radfahrer und Nordic Walker." Mehr Infos unter www-vulkanhaus-strohn.de