Walburgas eigener Jahresrückblick

Walburgas eigener Jahresrückblick

Auch wenn das neue Jahr bereits angebrochen ist, so wirken die Jahresrückblicke bei uns immer noch nach. Über Tage, ja Wochen verfolgten uns unerbittlich diese Rückblenden: Mal satirisch, mal mit, mal ohne Kerner, mal sportlich, mal irgendwie normal, doch zumeist langweilig, werden nichts als Wiederholungen präsentiert.



Walburga hat sich daher ihren eigenen Vulkaneifelkreis-Rückblick gebastelt. Grundlage: die Häufigkeit von Print-Meldungen. "Ohne Gewähr", wie sie betont, sei folgende Rangliste entstanden: Den ersten Platz belegen die wöchentlich mehrfach erscheinenden Berichte über abgebrochene Auto-Außenspiegel nebst gelungener Flucht des Verursachers. Knapp dahinter folgen die Meldungen zu den durch den Kreistag abgebrochenen Bemühungen zur KSK-Fusion nebst misslungener Flucht des Urhebers, der CDU. Den dritten Platz erreichen die Schilderungen über die Irrungen und Wirrungen um die Gerolsteiner fußgängerberuhigte Zone. Bei der Häufigkeit der medienwirksamen Abbildungen führt eindeutig unser Landrat Heinz Onnertz, meist mit, und selten ohne Astrid Schmitt (MdL).

In der Rangliste unserer Bürgermeister liegt sonnenklar Werner Arenz, Obere Kyll, vorn und dies insbesondere wegen der Gelder-Versaubeutelung durch den ehemaligen Kämmerer.

Heike Bohn, Hillesheim, folgt dicht dahinter, einmal, weil sie so fotogen, zum anderen, weil ihr die Einbeutelung von mehr Salär gelungen ist. Seltener kommt Werner Klöckner, Daun, vor, denn er hat seine Schäfchen - auch die schwarzen - längst alle eingesackt.

Karl Häfner kommt noch seltener vor, was nicht nur an der peripheren Lage Kelbergs liegt. Dagegen dünkt Walburga, taucht Matthias Pauly, Gerolstein, eher lokal auf, wenn er sich überhaupt mal von seinem Sessel und PC trennt. Sie mutmaßt deshalb, Pauly scheint die Rolle eines virtuellen Bürgermeisters anzustreben.

Mal sehen, was 2009 bringt.

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