Wanderweg-Betreiber wollen Zusammenarbeit verstärken
Bendorf · Die Betreiber von Premiumwanderwegen in Deutschland wollen enger kooperieren und ihre Arbeit vernetzen. Das ist die zentrale Botschaft einer Tagung 23 deutscher Touristikgemeinschaften in Bendorf.
Bendorf. Zum "Forum Premiumwege" hatte die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (Remet) eingeladen. "Wie können wir uns gemeinsam auf dem Markt darstellen?", fragte Klaus Erber, Vorsitzender des Wanderinstituts. Für ihn ist eine engere Kooperation unerlässlich. So soll die momentan eher sachliche Präsentation aller zertifizierten Premiumwege auf der Internetseite wanderinstitut.de attraktiver werden und die Angebote vernetzt werden. Denn egal, ob Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land, Traumschleifen Saar-Hunsrück oder Rhön-Extratouren: "Die Schaffung von Premiumwegen in einer Region bedeutet keine Konkurrenz für die anderen Regionen", betont Erber. Ganz im Gegenteil: "Wir wissen, dass Wandergäste, die Premiumwege kennengelernt haben, auch in anderen Regionen gezielt nach diesen suchen." Michael Schwippert vom Projektbüro Traumpfade der Remet hat schon konkrete Vorstellungen, was die engere Zusammenarbeit der Premiumweg-Betreiber anbelangt. Diese sollen nicht nur die Internetpräsentation betreffen, sondern auch gemeinsame Auftritte auf Messen sowie Werbematerial wie Faltblätter. Hier setzt die Remet besonders auf den Premiumwege-Nachbarn "Traumschleifen" im Bereich Saar-Hunsrück.
Aktuelle Forschungsergebnisse
Weitere Themen waren die Markierungen der Wege und zusätzliche Angebote auf den zertifizierten Wegen sowie deren Vermarktung. Auch aktuelle Forschungsergebnisse, etwa zum Thema Wandern und Gesundheit, standen auf dem Programm. Und die Touristiker konnten sich ein Bild von der hohen Erlebnisqualität der Traumpfade machen: bei einer Wanderung auf dem "Monrealer Ritterschlag", der als "Deutschlands schönster Wanderweg 2011" gekürt wurde. atk