Weg ist frei für Fusion der Volksbanken Rhein-Ahr-Eifel und Koblenz Mittelrhein

Aus dem Archiv Juni 2019 : Der Weg ist nun frei für die Fusion der Volksbanken

(sts) Die Vertreter der Volksbank (Voba) Rhein AhrEifel, zu deren Geschäftsgebiet weite Teile der Verbandsgemeinde (VG) Daun und die VG Kelberg gehören, haben der Fusion mit der Voba Koblenz Mittelrhein mit großer Mehrheit zugestimmt: 305 Ja-, vier Nein-Stimmen und eine Enthaltung.

Am 28. Mai hatten bereits die Koblenz-Mittelrhein-Vertreter für die Verschmelzung votiert. Die Fusion erfolgt rückwirkend zum 1. Januar. Die Voba RheinAhrEifel ist die übernehmende Bank, was bedeutet, der Name bleibt bestehen. Das fusionierte Institut hat eine Bilanzsumme von 3,5 Milliarden Euro, betreut ein Kundenvolumen von 7,2 Milliarden Euro und wird getragen von 118 187 Eigentümern. 664 Mitarbeiter betreuen in 52 Geschäftsstellen rund 180 000 Kunden. Nach der Fusion wird es laut Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Voba RheinAhrEifel, keine betriebsbedingten Kündigungen geben: „Wir bauen nicht ab, sondern um und suchen aktiv nach neuen Mitarbeitern.“ Zudem wird weiter aufs Regionalmarktprinzip gesetzt: „Wir werden so groß wie nötig, um unsere Zukunft zu sichern, bleiben aber gleichzeitig über unsere Regionalmärkte so klein wie möglich.“ Künftig gibt es vier Regionalmärkte: Ahr-Brohltal, Eifel, Mayen-Rhein und Koblenz-Mittelrhein-Mosel.

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