Weiß Bauckhage mehr?

DAUN/MAINZ. (sts) Während im rheinland-pfälzischen Innenministerium (unter Leitung von SPD-Mann Karl-Peter Bruch) noch intensiv über den Antrag des Kreises Daun auf Umbenennung in "Landkreis Vulkaneifel" gebrütet wird, schafft das Mainzer Wirtschafts- und Verkehrsministerium (unter Leitung von FDP-Mann Hans-Artur Bauckhage) schon Fakten.

In einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung, in der über die große Resonanz auf das Modellprojekt "Führerschein mit 17" des Landes berichtet wird, sind die Zahlen der Anträge, die in den einzelnen Städte und Kreise eingegangen sind, im Land aufgelistet. In dieser Liste sucht man aber vergeblich den Kreis Daun. Ist er schon dem Nachbarkreis Bitburg-Prüm zugeschlagen worden? Nein, denn fast am Ende der alphabetischen Liste taucht der Kreis Daun doch wieder auf, allerdings unter dem (künftigen?) Namen "Vulkaneifel". Offenbar weiß das FDP-Ministerium schon mehr als das formal zuständige SPD-Innenministerium, das erst vor einigen Tagen erklärt hatte (der TV berichtete), einen festen Termin für eine Entscheidung über den Umbenennungsantrag gebe es nicht. Zündstoff für die SPD/FDP-Koalition, die nach der Landtagswahl doch weiter regieren will?

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