Weniger Tote

ADENAU. (red) Im Jahr 2005 ereigneten sich auf den Straßen im Dienstgebiet der Polizeiinspektion (PI) Adenau 1043 Verkehrsunfälle. Dabei wurden sechs Personen getötet, 59 Personen schwer verletzt und 167 Personen leicht verletzt.

Somit ist ein Rückgang bei den Getöteten und schwer Verletzten zu verzeichnen. Die Zahl der leicht Verletzten stieg dagegen leicht an. Der größte Teil der Verkehrsunfälle ereignete sich auf Bundesstraßen - von 690 Unfällen außerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich alleine 501 Verkehrsunfälle auf Bundesstraßen, wobei hiervon alleine 287 Verkehrsunfälle auf der B 257 zu verzeichnen waren. Auf der B 257 zwischen den Ortschaften Hönningen und Dümpelfeld waren 2005 leider allein drei Verkehrstote zu beklagen. In diesem Bereich werden daher verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Nach Feststellungen der PI Adenau sind die gefahrenen Geschwindigkeiten insgesamt wesentlich zu hoch, und Geschwindigkeitsbeschränkungen werden zu wenig von den Verkehrsteilnehmern beachtet. Die häufigste Unfallursache liegt, wie auch in den Vorjahren, in zu schnellem Fahren.Trotz vielfacher Kontrollen spielen Geschwindigkeit, Abstand sowie Alkohol und Drogen im Straßenverkehr eine sehr bedeutende Rolle. Daher werden Kontrollmaßnahmen weiterhin verschärft. Es wurden neben den Radarmessungen auch verstärkt Lasermessungen zur Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Alleine bei den Lasermessungen wurden 69 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und 136 Fahrzeugführer verwarnt. Desweiteren mussten im Jahr 2005 82 Blutproben angeordnet werden, davon 56 nach Fahrten unter Alkohol- und 26 Fahrten unter Drogeneinfluss. Hierbei fällt auf, dass die Fahrten unter Drogeneinfluss immer weiter ansteigen. Besondere Sorgen bereitet der PI Adenau die Zahl der gestiegenen Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kindern. Diese Zahl stieg von neun Unfällen im Jahr 2004 auf 18 Verkehrsunfälle im Jahr 2005 an, wobei die Zahl der verletzten Kinder als Mitfahrer von zwei auf neun stieg. Der Anstieg der Zahlen war meist auf die mangelnde Sicherung der Kinder zurückzuführen.

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