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Wenn Doppel-Weltmeister sich in der Eifel treffen

Wenn Doppel-Weltmeister sich in der Eifel treffen

DAUN. Ein fester Termin für Motorsport-Fans und ein werbewirksames Aushängeschild für die Stadt Daun und die Umgebung: Die ADAC Eifel-Rallye und die Eifel-Historic-Rallyeparty machen in den kommenden Tagen Station in der Region.

Echte Motorsport- und vor allem Rallyefans haben die Rallye-Tage in Daun und um die Kreisstadt herum längst als einen Muss-Termin in ihre Jahresplanung aufgenommen. Denn sie wissen: Hier wird Qualität geboten, hier ist eine versierte Veranstaltergemeinschaft am Werk, die über viel Erfahrung verfügt und ein Ereignis dieser Größenordnung schon mehrfach zur Zufriedenheit aller organisiert hat. Zur Veranstaltergemeinschaft gehören die Motorsportclubs Daun, Ulmen, Kempenich, Brohltal und Altenkirchen. "Das ist mittlerweile ein eingespieltes Team. Jeder hat seinen Zuständigkeitsbereich, und jeder kann sich auf den anderen verlassen. Die gute Organisation ist ein Bestandteil des Erfolgsrezepts unserer Veranstaltung", erklärt Peter Schlömer, Vorsitzender des MSC Daun. Das Konzept hat sich bewährt

Die Veranstaltergemeinschaft habe sich einen sehr guten Namen in der Motorsport-Szene gemacht, weil "wir unsere Sache in der Organisation ordentlich machen, aber auch dafür sorgen, dass die Leute sich hier in Daun wohlfühlen. Insgesamt gelingt es uns immer wieder, ein attraktives Paket zu schnüren, von dem Fahrer, Zuschauer, aber auch die Stadt sowie Hotels und Gastronomie profitieren." Die Veranstalter stemmen streng genommen gleich zwei Ereignisse: die Eifel-Rallye am 28. und 29. Juli, die in diesem Jahr im Rahmen der "ADAC Rallye Masters" ausgetragen wird, und die Eifel-Historic-Rallyeparty (ebenfalls am Freitag und Samstag). Die Piloten, die bei der Eifel-Rallye antreten, müssen rund 140 Kilometer auf 13 Wertungsprüfungen (Gesamtstreckenlänge 415 Kilometer) absolvieren. Das Konzept der Rallye mit kurvenreichen, anspruchsvollen Asphaltstrecken und Ortsdurchfahrten mit attraktiven Zuschauerplätzen an den Wertungsprüfungen hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Lob für das Engagement der Helfer

Für einen reibungslosen Ablauf sorgen an den Veranstaltungstagen rund 500 Helfer. "Allein bei der längsten Wertungsprüfung Lehwald, die von uns ausgerichtet wird, sind rund 100 Leute im Einsatz. Das geht von den Streckenposten über die Funker bis zu den Zeitnehmern. Es ist einfach bewundernswert, dass immer wieder so viele Helfer gerne mitmachen und dafür Freizeit opfern. Einige sind an allen Tagen unterwegs", lobt der MSC-Vorsitzende das Engagement. Beim Stelldichein der historischen Rallye-Fahrzeuge in Daun sind die Besucher große Namen schon seit Jahren gewöhnt. Altmeister wie der Schwede Björn Waldegard (Weltmeister 1977 und 1979) ist auch in diesem Jahr wieder dabei und trifft auch einen alten Bekannten, dessen Name in der Sportszene immer noch ein Begriff ist: Walter Röhrl. Der Rallye-Weltmeister von 1980 und 1982 ist erstmals in der Eifel. Peter Schlömer freut sich natürlich über die großen Namen, die mit dafür sorgen, dass viele Zuschauer kommen werden, aber für ihn sind "die Autos die Stars. Eine solche Präsentation von Fahrzeugen, die Motorsportgeschichte geschrieben haben, sucht ihresgleichen." Mehr als 60 Wagen gehen beim großen rollenden Rallye-Museum an den Start. Neben den beiden Weltmeistern hat auch Armin Schwarz (Ex-Europa- sowie Deutscher Meister und bis zum vergangenen Jahr in der Rallye-WM im Einsatz) seinen Start zugesagt. Die beste Gelegenheit, Piloten und Fahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten gibt es am Freitag ab 14 Uhr bei der öffentlichen technischen Abnahme auf dem Marktplatz in Daun. In Aktion kann man diese allerdings schon beim so genannten "Shakedown" am Donnerstag ab 17.30 Uhr in Neichen und am Freitag ab 18 Uhr auf dem Zuschauerrundkurs Hilgerath bewundern. Am Samstag starten die historischen Wagen dann auf zwölf weiteren Prüfungen jeweils im Anschluss an die Teilnehmer der ADAC Rallye Masters. Schlömer hofft, dass - bei entsprechendem Wetter - die Zuschauerzahl des vergangenen Jahrs von rund 30 000 in diesem Jahr noch einmal gesteigert wird.