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Wenn Filigranes aus Gips auf kraftvolle Malerei trifft

Wenn Filigranes aus Gips auf kraftvolle Malerei trifft

Mit den Werken von zwei Künstlern hat die Dauner Galeristin Stefanie Mayer-Augarde ihre aktuelle Ausstellung bestückt und Verbindung und Spannung gleichermaßen erzeugt. Es sind die Malerei und die Zeichnungen von Heidrun Pfalzgraf (Celle) und die Skulpturen und Objekte von Siegbert Altmiks (Essen).

Daun. Lange bevor die starkfarbigen, kraftvollen Malereien und feinen Zeichnungen von Heidrun Pfalzgraf (62) an den Wänden und die filigran aus Gips, Sandstein und Alabaster geschaffenen Skulpturen von Siegbert Altmiks (53) auf den Stelen platziert wurden, hatte Stefanie Mayer-Augarde das Bild ihrer neuen Ausstellung im Kopf. "Ich bringe die Exponate zunächst in Gedanken in einen künstlerischen Dialog", erklärt sie. Und siehe da, sie ergänzen sich in der Schau tatsächlich wunderbar - so wie der Besucher der Galerie es seit viereinhalb Jahren gewohnt ist, wenn zwei oder mehr Künstler gemeinsam eine Ausstellung bestreiten.Einerseits ist das Zusammenwirken der abstrakten Arbeiten beider Künstler - bei aller Unterschiedlichkeit - eine Stärke der aktuellen Ausstellung, deren (verbindender) Titel "structures" (Strukturen) lautet. Gleichzeitig tritt das Besondere des Einzelnen hervor. Heidrun Pfalzgrafs Bilder wollen entziffert und enträtselt werden, wie die Künstlerin es selbst auf den Punkt bringt. "Wir sehen Köpfe, in denen Formen und Symbole herumschwirren, Gestalten, die von inneren Verbindungslinien gehalten werden": So beschreibt der Künstler Franziskus Wendels die Bilder von Heidrun Pfalzgraf und bescheinigt ihnen Reife, Lebendigkeit, bewusste Setzung und ein ausgeprägtes Gespür für Farbe.Die Skulpturen und Objekte von Siegbert Altmiks erinnerten ihn an organische Wachstumsformen, an Bienenwaben, Korallenriffe, sagt Wendels - "etwas, das ursprünglich mal war und weiter wächst." Und empfiehlt, die Objekte mit ihrer besonderen Ästhetik mit dem Auge zu ertasten, sie von allen Seiten zu betrachten und auf sich wirken zu lassen.Die Ausstellung endet mit der Finissage am Samstag, 28. Januar, 16 Uhr. "Dann kommt was Neues", verrät Stefanie Mayer-Augarde. Und meint nicht die Eröffnung ihrer ersten Benefizausstellung am 17. Februar (siehe Extra). "Wir bauen um", erklärt sie. Die Galerie wird dann auf 100 Quadratmeter erweitert. Dabei wird neben dem Raum für die wechselnden Schauen ein weiterer für die permanente Ausstellung aller Künstler, die Mayer-Augarde im Programm hat, geschaffen. "Ich freue mich auf diesen nächsten Schritt im fünften Jahr der Galerie", sagt sie. bbDie Ausstellung wird bis zum 28. Januar in der Galerie Augarde, Burgfriedstraße 5, 54550 Daun, gezeigt, und zwar montags bis freitags, von 10 bis 18 Uhr und samstags, von 10 bis 14 Uhr. Kontakt: Telefon: 0171/6312714, E-Mail: kunstgalerieaugarde@gmail.com , Homepage: <%LINK auto="true" href="http://www.galerie-augarde.de" text="www.galerie-augarde.de" class="more"%>Extra

Die Eröffnung einer Benefizausstellung mit Fotografien von Petra Vankerkom (Trier) ist am 17. Februar 2017 in der Galerie Augarde. Die aus Daun stammende Fotografin zeigt Bilder von Projekten ihres Vereins "Lächeln am Himalaya - A Smile for Nepal" (der Trierische Volksfreund berichtete). Sie stellt ihr neues Buch vor und hält zwei Vorträge. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. bb