Wenn Schüler nicht mehr aufpassen können

Wenn Schüler nicht mehr aufpassen können

Die Zahl der Schüler und Schülerinnen, die am Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom leiden, nimmt zu. Ein Experte referierte zum Thema im Thomas-Morus-Gymnasium.

Daun. (red) Schulen sehen sich zunehmend Schwierigkeiten ihrer Schüler gegenüber, auf die Lehrerinnen und Lehrer während des Studiums und der Ausbildung nicht oder zumindest nicht ausreichend vorbereitet werden. So wächst die Zahl der Kinder, bei denen Aufmerksamkeits-Defizit-Störungen (ADS, ADHS) vorliegen.

Über dieses Thema referierte Alexander Marcus am Thomas-Morus-Gymnasium. Marcus ist Privatdozent und Chefarzt der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Mutterhaus Trier und gilt als anerkannter Experte auf dem Gebiet Aufmerksamkeits-Defizit-Störungen.

In seinem Vortrag zeigte er anschaulich und verständlich auf, was es mit dieser Beeinträchtigung auf sich hat und welche Konsequenzen sie für Betroffene und deren Umwelt mit sich bringen kann. Wenn Lehrerinnen und Lehrer dies wissen, so die Idee dieser Veranstaltung, können sie sich besser auf das Verhalten der Schülerinnen und Schüler einstellen.

Da bei dem komplexen Thema noch viele Fragen offen sind, wird auf Wunsch der Teilnehmer, unter denen Schulleiter Bürkle neben dem Kollegium des TMG auch zahlreiche Gäste der benachbarten Schulen begrüßen konnte, die praxisorientierte Beschäftigung mit ADS fortgeführt und vertieft werden.

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