1. Region
  2. Vulkaneifel

"Werde auf jeden Fall dranbleiben"

"Werde auf jeden Fall dranbleiben"

HILLESHEIM. (mh) Die Würfel sind gefallen: Die Verbandsgemeinde Hillesheim leistet sich künftig halbtags einen Jugendpfleger. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss entschieden. Der endgültige Beschluss fällt in der Verbandsgemeinderatssitzung an diesem Donnerstag, 6. Mai, ab 14 Uhr im Rathaus.

Bürgermeisterin Heike Bohn antwortete auf TV -Nachfrage zum Ergebnis der nicht öffentlichen Ausschusssitzung: "Übereinstimmend wird dem Verbandsgemeinderat empfohlen, ab dem 1. Juli diesen Jahres eine Planstelle für eine hauptamtliche Jugendpflegekraft (Halbtagsstelle) mit 25 Wochenstunden einzurichten und durch öffentliche Ausschreibung zu besetzen." Weitere Auskünfte gab sie nicht. Im TV -Gespräch vor der Sitzung aber hatte sie nach wie vor die Notwendigkeit eines ganztags beschäftigten Jugendpflegers für die VG Hillesheim betont. Sie kündigte da bereits eine "Politik der kleinen Schritte" an: "Ich werde auf jeden Fall dranbleiben, wenn es jetzt mit der Ganztageskraft nicht klappt." Der derzeitige Jugendpfleger Kalle Wiesner ist auf 400-Euro-Basis beschäftigt und laut Vertrag zehn Stunden pro Woche tätig. Nach Einschätzung von Bohn leistet er "hervorragende Arbeit", ist aber "mehr als ausgelastet". Für den Halbtagesjob wird er wegen Zeitmangels nicht zur Verfügung stehen, da er in Ausbildung ist. Keine Aussage traf die Bürgermeisterin zu dem Vorschlag der Jungen Union Hillesheim, die dafür plädiert, dass die andere Hälfte des Jugendpfleger-Jobs von Bewerbern für ein Freiwilliges Soziales Jahr ausgefüllt werden soll. Kreisjugendpfleger Kurt Laux sieht dieses Modell kritisch: "Das ist ein Experiment, und experimentiert wurde in Hillesheim lange genug - mit dem Ergebnis, dass man oft genug auf den Bauch gefallen ist."