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Wetter (wieder) unter Kontrolle

Wetter (wieder) unter Kontrolle

DAUN. Um ihren Status als "Heilklimatischer Kurort" zu behalten, muss die Stadt Daun eine Wetterstation haben. Neben dem Feriendorf Dronkehof wird eine neue Anlage errichtet.

Bis vor zwei Jahren wurde eine manuelle Station am Wehrbüsch durch Aufzeichnen der Daten und anschließender Übermittlung durch einen von der Stadt Beauftragten betrieben. Nach dessen Tod konnte diese veraltete Methode aber nicht mehr beibehalten werden.Datenübermittlung über das Telefonnetz

Aber eine Wetterstation war zwingend erforderlich, wollte Daun nicht das begehrte Prädikat "Heilklimatischer Kurort" verlieren. "Nach einer intensiven Standortsuche in Zusammenarbeit mit dem Wetteramt und in Abstimmung mit dem Wetterdienst ,meteomedia‘ von Jörg Kachelmann wurde nun dieser Standort am Südwesthang des Feriendorfes bevorzugt", beschreibt Robert Lorse, erster Beigeordneter der Stadt, die gemeinsamen Bemühungen. Voraussetzung für den Betrieb an dieser Stelle war ein freies Messfeld ohne Bäume und Sträucher. Der Betrieb und die Auswertung der Daten wird von Kachelmanns Firma übernommen, der wahrscheinlich zur Eröffnung der Station nach Daun kommen wird. Die Fläche, die die Wetterstation benötigt, gehört der Eigentümergemeinschaft "Feriendorf Dronkehof" und wird im Rahmen eines Landtausches des laufenden Flurbereinigungsverfahrens an die Stadt übertragen. Die Wetterstation besteht aus einem zwölf Meter hohen Mast mit meteorologischen Instrumenten sowie einer Niederschlags-Messstation. Die neue Station arbeitet automatisch und überträgt die Daten über das Telefonnetz. Rund 30 000 Euro kosten Bau und technische Ausstattung der Station, die schon im kommenden Monat in Betrieb genommen werden soll. Ab dann sind die Daten der Wetterstation auch bei der Wettervorhersage der ARD im Laufband zu sehen.