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Wichtigste Projekte in Daun: Junior-Uni, Bürgerhaus Pützborn, Pflege

Ausblick : Große Pläne für Jung und Alt – Das sind die drei wichtigsten Projekte des Jahres in Daun

Der TV hat sich in den größten Städten und Gemeinden der Vulkaneifel umgehört, was sie dieses Jahr vorhaben. Hier lesen Sie, was 2022 in der Kreisstadt ansteht.

Eine Auswahl zu treffen, fällt immer schwer. Dementsprechend ist es auch nicht leicht, nur die drei wichtigsten Projekte auszusuchen, die in Daun in diesem noch jungen Jahr anstehen. Das merkt auch Stadtbürgermeister Friedhelm Marder im TV-Gespräch an: „Wir haben viele Projekte in Angriff“, sagt er. Trotzdem kann Marder auf Anhieb drei nennen, die für die Stadt besonders wichtig sind: die Junior-Universität, das Bürgerhaus in Pützborn und die Entstehung von Pflegeeinrichtungen in der Stadt, namentlich am Wehrbüsch und in Daun-Boverath.

Junior-Universität

Werfen wir einen genaueren Blick auf diese drei Projekte, zuerst die Junior-Universität. „Das ist ein Paradeprojekt für die Region“, betont Marder. Die Junior-Uni soll eine Lehr- und Forschungseinrichtung für junge Menschen zwischen vier und 20 Jahren werden. Sie entsteht seit Mitte des vergangenen Jahres auf dem Gelände der früheren Brotfabrik im Alten Weg. Hinter dem Projekt steht die Lepper-Stiftung. Wie ist der aktuelle Stand? „Wegen der Wetterlage ist derzeit Ruhe, aber ansonsten geht es kräftig voran“, sagt Marder.

Bürgerhaus in Daun-Pützborn

Das zweite Projekt, das Bürgerhaus im Dauner Ortsbezirk Pützborn, beschäftigt Stadt und Bürger schon seit vielen Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten. Im Frühling des vergangenen Jahres war das marode Gebäude abgerissen worden, dann begannen die Bauarbeiten für ein neues. Und sind auch schon gut vorangeschritten: „Das Dach ist drauf und die Fenster drin“, sagt Marder. Zwar sei noch einiges zu tun, aber „dieses Jahr wollen wir es auf jeden Fall fertigstellen und übergeben. Das ist uns ein wichtiges Anliegen“, bekräftigt der Bürgermeister.

Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen

Drittes Thema: Pflegeeinrichtungen in Daun. Auch das liegt Friedhelm Marder sehr am Herzen. „Für mich ist es sehr wichtig, dass ältere Menschen, die hier aufgewachsen sind, nicht aus der Region wegmüssen“, erklärt er. Deshalb seien sowohl das Projekt der Caritas am Wehrbüsch, wo eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Senioren entstehen soll, als auch das von Investoren in Daun-Boverath geplante Pflegeheim von großer Bedeutung.

„Natürlich gibt es noch viele andere Projekte, zum Beispiel im Straßenbau, aber das sind die wichtigsten“, sagt der Stadtchef. Also: Viel geplant in der Kreisstadt der Vulkaneifel – sowohl für junge Forscher als auch für Senioren.