Wie der Honig in die Wabe kommt

Wie der Honig in die Wabe kommt

Der Eifelverein Mürlenbach hatte eingeladen. 20 Interessierte sind mit zum Densborner Imker Manfred Heinen gekommen. Bei der Gruppe dabei waren zehn Patenkinder des Geburtstagsbaum-Projekts des Vereins. Alle erhielten Einblicke in die Geheimnisse der Honiggewinnung.

Densborn/Mürlenbach. Auf der vom Verein betreuten Streuobstwiese auf Walbern finden Honigbienen sicher viel Nektar. So war die Wiese der passende Ort, um Imker Manfred Heinen zu treffen. Er wusste viel über die Geschichte der Honigbienen und wie der Mensch sie nutzt zu berichten. Heinen hatte außerdem eine Ausstellung unter freiem Himmel organisiert.
Imker erklärt Fachbegriffe


Dort zeigte er verschiedene Formen von Bienenstöcken: vom hohlen Baumstamm über den geflochtenen Bienenkorb bis hin zu modernen mehrstöckigen Bienenkästen aus Styropor (naturnah mit grünen Anstrich).
Er erklärte Fachbegriffe wie Pollen, Nektar, Propolis und Wachsdrüse für Laien verständlich, und auch die Jüngsten verstanden, wie der Ausdruck "fleißig wie die Bienen" entstanden ist.
Alle Teilnehmer staunten über die Verwandlung, die die Insekten vom Ei über die Made bis zur fertigen Biene vollziehen, und über den wechselnden Einsatz der Insekten als Drohne, Wächterin oder Arbeiterin mit Reinigungs-, Pflege- und Ernährungsaufgaben.
Bienenwissen zum Anfassen



Heinen erklärte anschaulich die Funktion der Königin, wie das Ausschwärmen, die Neugründung eines Bienenvolkes und der schnelle Ausbau von neuen Waben vor sich geht. Bienenwissen zum Anfassen: Die Teilnehmer staunten über das Gewicht einer mit Honig gefüllten Wabe ebenso wie über die Friedfertigkeit der kleinen Insekten.
Und natürlich durfte nach so vielen Informationen eine honigsüße Kostprobe nicht fehlen.
red

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