Wo Menschen ihre Kirche intensiv erleben

Wo Menschen ihre Kirche intensiv erleben

Unter dem Motto "Christ sein 2013 - Wie geht das? Was brauchen wir?" bieten das Seelsorgeteam und die Pfarrgemeinderäte in den acht Pfarreien der Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld so genannte Intensivtage an. Start war in Mehren und Steiningen.

Mehren/Steiningen. "Der große Rahmen war richtig", meint Pfarrer Carsten Rupp am Abend des Intensivtages für Mehren und Steiningen - des ersten von insgesamt acht im Laufe des Jahres. Das Konzept stammt von Pastor Rupp und Kaplan Marco Weber. Die Umsetzung in der jeweiligen Pfarrei übernimmt der Pfarrgemeinderat (PGR), unterstützt von den Mitgliedern des Seelsorgeteams (siehe Extra).
Die Bausteine des Intensivtags waren das Morgengebet der Messdiener und das gemeinsame Frühstück in Mehren. In Steiningen ging es im Glaubensgespräch um den Tagesheiligen und Pfarrpatron St. Matthias. Auf die Kommunionkinderkatechese in Mehren folgte die Festmesse.
Rund um die Uhr hätten Pfarrangehörige alle oder einzelne Angebote wahrgenommen, berichtet Stefan Becker. Und wer nicht teilnehmen konnte, hatte die Möglichkeit, einen Seelsorger zu einem Hausbesuch einzuladen. "Zwar haben nur wenige davon Gebrauch gemacht", räumt Pfarrer Carsten Rupp ein. "Aber in jedem Fall waren die Menschen froh und dankbar für die geschenkte Zeit und das Gespräch über die Kirche, den Glauben und das Leben", erklärt er. Sein Fazit lautet: "Es ist keine vertane Zeit, als Pfarrgemeinde einen ganzen Tag zusammen zu verbringen." bb
Extra

Im Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld (mit Brockscheid, Darscheid, Demerath, Mehren, Schalkenmehren, Strohn und Strotzbüsch) werden seit dem letzten Quartal 2012 Pfarrer Carsten Rupp ("Moderator"), Kaplan Marco Weber und Gemeindereferent Stefan Becker vom Pastoralpraktikanten Carsten Scher und dem Gemeindepraktikanten Simon Hoffmann unterstützt. Carsten Scher (35) stammt aus Püttlingen/Saarland. Nach dem Abitur studierte er zunächst Wirtschaftslogistik, machte parallel dazu eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Als 30Jähriger trat er in das Studienhaus für "Spätberufene" in Lantershofen ein. Nun absolviert er sein zweijähriges Pastoralpraktikum. Im Dezember 2013 ist Diakonenweihe, im Juli 2014 die Priesterweihe. Simon Hoffmann (26) stammt aus Losheim/Saarland. Er studierte Praktische Theologie in Mainz mit dem Berufsziel Gemeindereferent und absolviert derzeit sein Berufspraktisches Jahr. "Die Zusammenarbeit mit den Seelsorgern und Räten ist ausgezeichnet", sagt er. Neu in der Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld ist auch der hauptamtliche Organist Eric Weiler. Der 43jährige Saarländer leitet zwei Kirchenchöre, den Männergesangverein Gillenfeld und ist Dozent an der Musikschule des Landkreises Cochem-Zell. bb

Mehr von Volksfreund