Zur Abkühlung gibt es jede Menge Wasserschlachten

Uersfeld/Kelberg · Als einen Mosaikstein bei der Zusammenführung von neun Pfarreien zu der Pfarreiengemeinschaft Kelberg hat es erstmals einen gemeinsamen Messdienertag in Uersfeld gegeben. Daran haben rund 50 Kinder und Jugendliche teilgenommen.

Besonders erfolgreich bei den Spielen: Bei der Siegerehrung gibt es Medaillen für einige der Messdiener. Foto: privat

Foto: (e_daun )

Uersfeld/Kelberg. Bei den Vorbereitungstreffen sei immer auch die Frage nach einem "Plan B" gestellt worden, "für den Fall, dass es regnet", erzählen Melina Mauren (17) und Stefan Baden (18). Sie sind Mitglieder der Jugendleiterrunde in der Pfarreiengemeinschaft Kelberg, und sie haben zusammen mit Pastoralreferent David Morgenstern und Gemeindeassistentin Astrid Koster, mit Müttern von Messdienern und weiteren Betreuern aus ihrer Runde das Programm aufgestellt und alles Erforderliche organisiert.Ursprünglicher Plan geändert


Nun lacht Stefan Baden. "Wir haben doch nicht im Traum daran gedacht, dass es 35 Grad heiß wird", sagt er. Daher sei der ursprüngliche Plan - den hohen Temperaturen entsprechend - abgewandelt worden. Begonnen hatte das Messdienertreffen in Sassen.
Dort waren Gruppen gebildet und Fahnen bemalt wurden - mit Aufschriften wie "Vier gewinnt" und "Wir lassen alles hinter uns". In Uersfeld waren die Grundschule, die Kirche und das Pfarrheim Schauplätze von Aktionen wie Teebeutelweitwurf, Liederraten und Messdienerquiz. "Und dazwischen jede Menge Wasserschlachten", erzählen Melina Mauren und Stefan Baden.
Ein Wortgottesdienst, die Siegerehrung sowie ein Grillfest mit Eltern und Geschwistern standen zudem auf dem Programm.
Etwa 50 Messdiener nahmen teil, darunter Johanna Neukirch aus Boxberg, Matthias Diederich aus Arbach und Florian Haas aus Uersfeld. Die drei Neunjährigen sind erst seit kurzem Messdiener, und sie sind sich nun einig: "Es war toll, dass wir mit den Älteren zusammen etwas unternehmen konnten.""Nette Betreuer"


Ihr habe das Eisschollenspiel am besten gefallen, erzählt Johanna. "Unser Schiff ist auf dem Weg nach Grönland untergegangen, und da mussten wir uns selbst und möglichst viele andere retten", beschreibt sie das Spiel und sagt stolz: "Ich habe besonders vielen geholfen!"
Matthias und Florian haben das Torwandschießen und das leckere Essen am besten gefallen - "und die Betreuer waren nett."
Christoph Kirschner (16) aus Kelberg machte zum zweiten Mal als Betreuer bei einem Angebot der Pfarreiengemeinschaft mit. Er ist schon seit sieben Jahren Messdiener und er findet, dass das Messdienertreffen trotz der Hitze gelungen ist: "In allen Gruppen war die Stimmung super." bb