1. Region
  2. Vulkaneifel

Zur Kirmes soll der Kran weg sein

Zur Kirmes soll der Kran weg sein

Wegen der Sanierung wird das Hallenbad in Daun ab dem 12. April geschlossen sein. Der für die Arbeiten notwendige Kran, der auf dem Laurentiusplatz aufgestellt worden ist, soll nach dem Willen der Stadt rechtzeitig vor der Kirmes abgebaut werden.

Daun. Seit einigen Tagen hat Daun ein neues "Wahrzeichen": Weithin ist der große Kran zu sehen, der auf dem Laurentiusplatz am Hallenbad aufgestellt worden ist. Er wird für Roh-, Stahl- und Holzbauarbeiten im Rahmen der Sanierung des Dauner Hallenbads eingesetzt. Für dieses Vorhaben werden mehr als drei Millionen Euro investiert, gefördert mit Geld aus dem Konjunkturpaket II. Bislang sind vor allem Abbrucharbeiten rund um das Gebäude und Kanalarbeiten gemacht worden.

Lange wurde um den Standort des Krans zwischen Stadt und Verbandsgemeinde Daun, die für die Sanierung des Bads verantwortlich ist, verhandelt. Die Stadt war nicht begeistert davon, dass er auf dem Laurentiusplatz aufgestellt wird, der mit großem finanziellen Aufwand (rund 500 000 Euro) neu gestaltet wurde. "Zähneknirschend haben wir den jetzigen Standort akzeptiert. Eine Alternative wäre eine Aufstellung des Krans in der Rosenbergstraße gewesen, die dann aber zeitweise hätte gesperrt werden müssen", berichtet Stadtbürgermeister Wolfgang Jenssen.

Keine Alternative für den Kranstandort



Die Stadt fürchtet zwei Dinge: dass der Laurentiusplatz durch die Beanspruchung während der Arbeiten Schaden nimmt und dass der Kran nicht rechtzeitig vor der Kirmes, die Anfang August stattfindet, wieder abgebaut sein wird. Jenssen: "Laut Planer könnte der Kran drei Wochen vor dem Start des Volksfests weg sein. Ich hoffe, das klappt. Seitens der Stadt pochen wir darauf, dass der Platz für die Kirmes genutzt werden kann."

Im Hallenbad-Gebäude befindet sich auch die Krankengymnastik-Praxis Rinkel-Schmitz. Für deren Mitinhaberin Lioba Schmitz-Duppich ist der Kran "kein Problem", grundsätzlich hat sie Verständnis für die Bauarbeiten. "Wir tolerien das, was jetzt ansteht, genauso wie damals, als der Platz vor dem Bad umgestaltet wurde." Sie hofft nur, dass die Behindertenparkplätze für ihre Patienten während der Bauphase gut erreichbar bleiben und genutzt werden können.

Neues gibt es vom Zeitplan der Sanierungsarbeiten am Hallenbad. Sie waren von Anfang an darauf ausgelegt, das Bad, das nicht nur Freizeiteinrichtung ist, sondern auch von Schulen,

Bundeswehr und Vereinen genutzt wird, so lange wie möglich geöffnet zu halten. Nun steht aber fest, wann das Bad wegen der Sanierung geschlossen wird: Nach Auskunft der Verbandsgemeindeverwaltung ist der letzte Schwimmtag am Sonntag, 11. April.